Uta

Filmgespräch
am 7.10. um 19:00 Uhr

Berlin-Premiere mit dem Filmteam

Vorstellung

Ab Do, 07.10.
 

Infos

Deutschland 2020
Regie: Mario Schneider
Buch: Mario Schneider
Kamera: Friede Clausz
104 min
FSK 12

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Berliner Kinostart

» Das Portrait einer Straßenmusikerin, die uns begreifbar macht, dass Glücklichsein kein Zustand, sondern eine Fähigkeit ist. « Ina Borrmann, DOK.fest München 2020

Uta (70) ist Straßenmusikerin und nahezu blind. Sie und ihr Freund Jens, Musiker und Kabarettist, leben ein spartanisches Leben an der Existenzgrenze – aber sie sind glücklich.

Der Dokumentarfilm UTA erzählt von einer beeindruckenden Persönlichkeit, die vor dem Hintergrund der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts und trotz viel erlebtem Unglück dem Leben dennoch mit Offenheit und Güte entgegentritt.

Sieht man in Utas Gesicht, um das die Kamera leise kreist, erahnt man ihre ungewöhnliche Lebensgeschichte. In ihren schroffen, fast männlichen Zügen steht jedoch eines geschrieben: Zuversicht. Uta ist ein Original der Stadt.
Ihre Lieder erzählen von Liebe und Verlust, von der schnelllebigen Zeit und einer zügellosen Spaßgesellschaft. Taucht man in ihr schweres Leben ein, ist man gebannt und überrascht, denn Uta hat sich der Verbitterung nie hingegeben. Doch jetzt, in ihrem siebzigsten Lebensjahr ereilt sie eine ihrer schwersten Prüfungen.

„Uta ist nahezu ein Dinosaurier in einer schnelllebigen und kapitalistisch geprägten Zeit. In einfachsten Verhältnissen lebend und von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet, sieht sie stets das Gute im Menschen. “ kino-zeit.de

„Ich bin ländlich-sittlich, aufrecht, ein Idiot eben« Uta über sich selbst im Kreuzer Leipzig

„Ihre Lieder sind geprägt von einem melancholischen und anklagenden Ton. Die Sängerin verstand sich als politische Künstlerin, die sich gegen rechtes Gedankengut und Unmenschlichkeit aussprach.“ mdr