The Stolen Children of Aotearoa

OmU: (lingua): Originalfassung mit nicht deutschen Untertiteln (original version with non german subtitles)

Infos

Neuseeland 2025
Regie: Julian Arahanga
104 min

Zur Website des Filmes
IMDb (english)

Festival Doxumentale'26

Julian Arahanga I NZ I 2025 I 104 Min. I Europapremiere
Language: English, Māori

Über Jahrzehnte wurden in Neuseeland Tausende Kinder aus ihren Familien genommen und in ein System gebracht, das sie schützen sollte. Doch stattdessen erlebten sie Gewalt und Missbrauch.
Viele von ihnen waren Māori, die indigene Bevölkerung Neuseelands. Heute brechen Überlebende ihr Schweigen und erzählen von geraubten Kindheiten und verlorener Identität.
Der Film verbindet persönliche Zeugnisse mit der historischen und politischen Aufarbeitung struktureller Gewalt – und zeigt, wie eng dieses Unrecht mit kolonialen Strukturen bis in die Gegenwart verwoben ist.

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11 Tage lang gibt die Doxumentale Einblicke in andere Realitäten. Mit Filmen, Büchern und gemeinsamen Momenten verbindet das Festival Geschichten, Ideen und Menschen.

Auf der Doxumentale erwartet das Publikum ein vielfältiges Programm aus internationalen Dokumentarfilmen, Live-Podcasts, Lesungen, Gesprächen und besonderen Veranstaltungen in der ganzen Stadt.
Dabei treffen aktuelle Themen auf persönliche Geschichten, künstlerische Handschriften auf gesellschaftliche Debatten und überraschende Perspektiven auf drängende Fragen unserer Zeit.

Filme
Wir zeigen alle Filme in der Originalsprache mit englischen Untertiteln. Wenige Filme, die auf Deutsch gezeigt werden, sind entsprechend gekennzeichnet. Im Anschluss an einige Filme folgt ein Gespräch mit den jeweiligen Regisseur*innen, Protagonist*innen oder Expert*innen.

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Das Festival ist vom 01. - 05.06.2026 zu Gast im ACUDkino.


Plot: For decades, thousands of children in New Zealand were taken from their families and placed in a system that was supposed to protect them but instead subjected them to violence and abuse. Many of them were Māori, New Zealand’s indigenous people. Today, survivors are breaking their silence, sharing stories of stolen childhoods and lost identities. The film weaves personal testimonies with the historical and political examination of structural violence, showing how closely this injustice is intertwined with colonial structures to this very day.