Sag Du es mir

Filmgespräch
am 26.10. um 19:00 Uhr

Der Regisseur Michael Fetter Nathansky ist anwesend.

Vorstellungen

Mo, 26.10. 19:00 Uhr
Deutsch  
Mi, 28.10. 21:00 Uhr
Deutsch  

Infos

Deutschland 2019
Sprache(OF): deutsch
Regie: Michael Fetter Nathansky
Drehbuch: Michael Fetter Nathansky
Darsteller: Christina Große, Gisa Flake, Patrick Heinrich, Walid Al-Atiyat
104 min
FSK 12

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IMDb (english)

Berliner Kinostart

SAG DU ES MIR ist ein tragikomischer Episodenfilm über Opfer und Täter, und die Wahrheit zwischen den Lügen. Ein Wechselspiel zwischen Verfolgung und Vergebung, in dem die Figuren die Rollen ihrer gemeinsamen Geschichte langsam aber sicher wieder neu (er)finden.

Seitdem Silke von einem Unbekannten ohne ersichtlichen Grund von einer Brücke gestoßen wurde, ist ihr Leben nicht mehr das, was es einmal war. Ihre Schwester Moni hilft ihr dabei, wieder auf die Beine zu kommen.
Hilfe von der Justiz ist nicht zu erwarten, denn der Täter ist unbekannt und wahrscheinlich nur ein betrunkener Mann. Außerdem hat Silke den Sturz überlebt, also wird der Fall zu den Akten gelegt.

Kurzentschlossen macht sich Moni alleine auf die Suche nach dem Brücken-Schubser, ihre Schwester darf davon nichts erfahren. Sie würde sich niemals die Blöße geben und die Hilfe von Moni akzeptieren – auch wenn Silke gerne wissen würde, wer derjenige ist, der ihr das angetan hat.

René steht mit Ende 30 eigentlich mitten im Leben. Er hat einen guten Job, viele Freunde und seine Familie ist intakt. Warum er Silke von der Brücke stieß, kann er sich selber nicht erklären. Als er beginnt, seine Tat zu hinterfragen, manövriert ihn das in einen Kreislauf aus Selbstzweifel und der Suche nach Erlösung.
Eines Tages läuft ihm Silke wieder über den Weg und er beschließt, ihr zu folgen...

„Wenn ein früher Andreas-Dresen-Film eine brandenburgische Version von Kurosawas RASHOMON erzählt hätte, sähe das vielleicht ähnlich aus“ – Indiekino Berlin

„Nathansky treibt ein geschicktes Spiel mit der Wahrheit, lässt nur narrative Leerstellen, die erst später aufgefüllt werden und nach und nach das große Ganze bilden.
Es ist ein unterhaltsames und zuweilen tiefgründiges Spiel, das Nathansky da mit seinem herrlich bodenständigen, berlinernden Hauptdarstellertrio treibt.“ – epd Film

„Sag du es mir“ ist vor allem auch ein sprachliches Kunstwerk.“ – filmdienst.de

„So sehr, dass „Sag du es mir“ als Berliner Wasser-Film sich vor „Undine“ von Christian Petzold nicht verstecken muss – und in manchen Aspekten vielleicht sogar der komplexere und poetischere Film ist.“ – filmdienst.de

„Intensiv gespielte Tragikomödie“ - Dresdener Morgenpost

„Klasse umgesetzt“ – tag24.de

„Ein Wahrheit-suchender, ein leiser, ein menschenfreundlicher Film über Einsamkeit, Zusammenheit, echte Zuwendung… Großes Erlebnis vor allem auch durch die wunderbaren Schauspieler und Schauspielerinnen in dem Film, und hervorragend geschrieben! Das Drehbuch ist so raffiniert gebaut, toll!“ – Knut Elstermann, rbb radioeins

„Geschicktes Spiel mit der Wahrheit. Unbedingt anschauen!“ – Anna Wollner, Radiobremen / rbb Inforadio

„Tiefgehende Charakterstudie“ – BR Kino Kino

„Es fällt schwer dieses vielversprechende, berlinernde Kinodebüt nicht zu mögen“ – Simon Rayss, Tagesspiegel / PNN

„Eine tragische, rührende, uneindeutige Suche nach Wahrheit zwischen dem Gesagten“ – Süddeutsche Zeitung

„Jene Leichtigkeit und jenes Vertrauen in seine überzeugenden Darsteller*innen hat Fetter Nathansky in seinen beeindruckenden Erstlingsfilm hinübergerettet.“ – Jenni Zylka, taz

„Sprachliches Kunstwerk mit Tiefgang“ – Cosima Lutz, Nordwest-Zeitung

„Souveränes Regiedebüt“ – Peter Zander, Berliner Morgenpost

„Drei großartige, erfrischend berlinernde Hauptdarsteller*innen spielen in einer feinfühligen Geschichte drei Menschen, deren Alltag durcheinandergebracht wird. Wunderbar, wie viel Sensibilität der 27-jährige Autor und Regisseur für das Innenleben seiner Figuren zeigt in dieser bewegenden kleinen Tragikomödie der unverkrampften Art. Mitreißend.“ – Martin Schwarz, Tagesspiegel Ticket

Vor einem Jahr feierte der Film seine Festivalpremiere auf dem Filmfestival Ludwigshafen, wo er den Filmkunstpreis erhielt. Seit seiner Premiere wurde SAG DU ES MIR u.a. für folgenden Preise nominiert bzw. ausgezeichnet:
• First Steps Award 2019 - Nominierung
• 18. Filmz Mainz (2019) - Publikumspreis
• 30. Kinofest Lünen (2019) - Drehbuchpreis an Michael Fetter Nathansky + lobende Erwähnung an die Hauptdarsteller*innen Christina Große, Gisa Flake und Marc Ben Puch
• Ahrenshooper Filmnächte 2019 - Preis für das beste Drehbuch
• Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2020 - Nominierung
• Palm Springs International Film Festival 2020 - Internationale Premiere
• Deutscher Schauspielpreis 2020 – Preisträgerin in der Kategorie Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle an Gisa Flake; Nominierung für Marc Ben Puch
• 16. Achtung Berlin Festival 2020 - Preis für die Beste Produktion + Preis für das beste Schauspielensemble + Preis für das Beste Drehbuch


Plot: Due to an unexplicable act the destinies of three people collapse and dissolve into a dramaturgical dance about victims, offenders and the truth that lays between the lies.