Romería - Das Tagebuch meiner Mutter
Infos
Spanien, Deutschland 2025
Sprachen(OV): französisch, galician, katalanisch, spanisch
Regie: Carla Simón
Drehbuch: Carla Simón
Darsteller: Llúcia Garcia, Sara Casasnovas, Tristán Ulloa
114 min
FSK 16
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IMDb (english)
»Mutig, frei und unsagbar schön.« Cinemania
Nach »Alcarràs« (Goldener Bär der Berlinale) der neue Film von Carla Simón
Die 18jährige Marina ist nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Nun reist sie nach Vigo an die galicische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters Fon zu treffen und mit eigenen Augen zu sehen, wo ihre Eltern die kurze, wilde Zeit ihrer Liebe in den 80er Jahren erlebten, im Aufbruch nach Ende der Franco-Diktatur.
Eigentlicher Anlass von Marinas Reise ist eine simple Formalie: Für ihr Stipendium an der Filmhochschule braucht sie die Sterbeurkunde ihres Vaters.
Zu ihrem Erstaunen weist das Dokument Fon als kinderlos aus, ein Fehler, der sich durch die Unterschrift der Großeltern leicht korrigieren ließe.
Marina wird von der Familie in Galicien mit offenen Armen empfangen. Sie taucht ein in eine schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Kusinen – und Geschichten, die sich auf seltsame Weise widersprechen. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit.
Hinter den Erzählungen, den Lügen, der Liebe und dem Schweigen der anderen zeichnet sich ab, wie das Leben ihrer Eltern gewesen sein könnte.
Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, die aufwühlende Reise in eine Erinnerung, die sie sich selbst schaffen muss.
„Eine atemberaubende Pilgerreise.“ The Guardian
„Packend, einfühlsam und still bewegend... Carla Simón hat das seltene Talent, dieses wechselhafte Biest einzufangen, das man Familie nennt.“ Screen International
„Romería ist auch das Porträt einer Küste, der Küste Galiciens, die selten im Kino zu sehen ist, ein maritimes Paradies aus Buchten und Felsen, das in den 80er Jahren die volle Wucht des Drogenhandels zu spüren bekam und eine Jugend zurückließ, die sich in ihrem Hunger nach Freiheit die Flügel und das Leben verbrannt hat.“ Paris Match
„Eine bewegende Ode an die verlorene Familie. “ Variety
„Ein Film, der mit sanfter Hand die Wunden der Vergangenheit berührt und sie in Kino verwandelt... Was als scheinbar einfache Angelegenheit beginnt, die Unterschrift für ein Stipendium, wird zur stillen Auseinandersetzung mit dem Erbe von Sucht, AIDS und generationsübergreifendem Schweigen.“
The Hollywood Reporter
Plot: With her mother's diary in hand, Marina's search for official documents for university leads her to her biological family on the Atlantic coast. What starts as an administrative quest reveals long-buried family secrets.


