Namaste Himalaya (Namaste, a Himalayan Journey)

Vorstellungen

Mo, 03.10. 20:15 Uhr Kino 2
OmU, Originalversion  
Mi, 05.10. 17:00 Uhr Kino 1
OmU, Originalversion  

Infos

Deutschland 2022
Regie: Anna Baranowski, Michael Moritz
Drehbuch: Anna Baranowski, Michael Moritz
Kamera: Anna Baranowski, Michael Moritz
93 min
FSK 0

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Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete

Frisch verliebt sind Anna und Michael im Schwebezustand zwischen Ländern, Herbergen und Passstraßen. Sie brauchen nicht mehr, als ihr Rucksack fassen kann und suchen die Freiheit. Was sie bisher gefunden haben, sind spektakuläre Abenteuer. Sie nennen nichts weniger als die ganze Welt ihr Zuhause.
Doch zum Ausbruch der Pandemie stranden die beiden Globetrotter*innen in Nepal. Pläne sind seit Langem schon geschmiedet, eine Wanderung rund um die Annapurna steht auf dem Programm, die Visa für Indien und Pakistan haben sie bereits in der Tasche. Doch dann überrascht sie der Corona- Lockdown. Ihre Weltreise erfährt einen abrupten Stillstand. Als die Polizei die Städte abriegelt, fliehen Anna und Michael in ein kleines Bergdorf. Dort, zu Füßen der Achttausender, finden sie Zuflucht und ein Wellblech über dem Kopf.
Im Dorf begrüßt man sie zunächst zynisch mit »Namaste Corona«, denn man fürchtet, die Globetrotter könnten das Virus im Gepäck haben.
Doch als die Nahrung knapp wird und der Hunger einzieht, wächst der Zusammenhalt. Feldarbeiter:innen, Bettler:innen und Bergführer:innen werden ihre Freunde – und die beiden für fünf Monate Teil einer Schicksalsgemeinschaft.

"Aus einem unbekümmert fröhlichen Road Movie nach dem Motto: „Einmal um die ganze Welt …“ entwickelt sich unerwartet ein mitreißender und ernsthafter autobiographischer Dokumentarfilm, der immer mehr an Tiefe gewinnt, ohne dabei seine Leichtigkeit zu verlieren.
Dafür verantwortlich sind sowohl die beiden talentierten Filmemacher Anna Baranowski und Michael Moritz als auch ein inzwischen allgemein bekanntes Virus, das sich seit Anfang 2020 über die ganze Welt verbreitet hat …
Aber Achtung: Das ist kein Corona-Film und auch nicht die umzigste Himalaya-Doku, sondern eigentlich geht es um etwas viel Bedeutenderes: um den Blick auf sich selbst und die Welt." programmkino.de