Mein gestohlenes Land (This Stolen Country of Mine)

Vorstellungen

Fr, 09.12. 18:00 Uhr Kino 2
OmU, Originalversion  
Mo, 12.12. 18:00 Uhr Kino 2
OmU, Originalversion  

Infos

Deutschland 2022
Sprache(OF): spanisch
Regie: Marc Wiese
Drehbuch: Marc Wiese
Darsteller: Fernando Villavicencio, Paúl Jarrín Mosquera
93 min

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IMDb (english)

Berliner Kinostart

Vor zweihundert Jahren sagte Kaiser Napoleon Bonaparte bekanntlich: „China ist ein schlafender Riese. Lass ihn schlafen, denn wenn er aufwacht, wird er die Welt bewegen.“
MEIN GESTOHLENES LAND handelt von Chinas massivem Hunger nach natürlichen Ressourcen und davon, wie aggressiv China während des letzten Jahrzehnts vorgegangen ist, um Zugang zu diesen Ressourcen in Afrika und Lateinamerika zu erhalten.
China stellt keine „schwierigen Menschenrechtsfragen“ und hat kein Problem im Umgang mit autoritären Regimen.

MEIN GESTOHLENES LAND führt uns nach Lateinamerika, in ein Land mit immensen natürlichen Ressourcenreserven, unberührter Natur und einer korrupten Führung: Ecuador. Das Land ist jetzt gelähmt mit den meisten chinesischen Schulden in Lateinamerika!

Wir treffen Paul Jarrin, der den indigenen Widerstand gegen die Ausbeutung ihres Landes anführt. Sie führen einen bewaffneten Kampf gegen chinesische Bergbauunternehmen, die Uran fördern und Söldner einsetzen, um Paul und seine Freunde zu töten.
China nutzt (und bezahlt) die ecuadorianische Regierung, um das Land in eine seiner neuen Kolonien zu verwandeln, nachdem es das Land durch eine Reihe korrupter und habgieriger Verträge von Krediten abhängig gemacht hat.
Pauls Gruppe gelingt es, die chinesische Mine zu stürmen…

Als der Journalist Fernando Villavicencio Zugang zu Tausenden von Geheimverträgen zwischen China und Ecuador erhält und diese Verschwörungen aufdeckt, will die Regierung auch ihn zum Schweigen bringen.
Der Film folgt beiden Männern, die wichtige Schlachten gegen eine Supermacht gewinnen, aber der Krieg geht weiter…

MEIN GESTOHLENES LAND zeigt den Beginn einer neuen Weltordnung: Die Übernahme eines ganzen Landes zur rücksichtslosen wirtschaftlichen Ausplünderung.

"Auch sein neuer Film hat politische Sprengkraft. Zwischen Nervenkitzel und den Aussagen Betroffener skizziert Wiese die Deals korrupter Regierungen – und zeigt den bewaffneten Kampf dagegen." programmkino.de

„Ein Film aus dem Widerstand, brennend aktuell…Chinos, go home!“ Süddeutsche Zeitung

„Die indigene Bevölkerung setzt sich zur Wehr, erleidet Verfolgung, Unterdrückung, Tod. Hier setzt der Film an und beginnt rasant und spannend wie ein südamerikanischer Politthriller französischer Prägung. In wenigen prägnanten Bildfolgen werden Konflikte umrissen, schälen sich Protagonisten des Widerstands heraus. Das ist effizientes Filmerzählen, man erklärt, indem man zeigt.“
Kölner Stadt-Anzeiger

„Eine Geisterbeschwörung in den Bergen von Ecuador bringt eine Geschichte ins Rollen, die so vor ´David gegen Goliath´-Heldenmut strotzt, dass man Gänsehaut bekommt…So führt uns die beeindruckende Doku die unheimlichen Auswirkungen einer neuen Weltordnung vor Augen.“ Tagesspiegel

„Marc Wiese vermittelt eher ein Gespür für die aufgeladene Situation als sachliche Fakten. In dieser Hinsicht ist ´Mein gestohlenes Land´ ein künstlerischer Dokumentarfilm, der mit nebelverhangenen Landschaftsbildern und der spannungsgeladenen Gestaltung Akzente setzt.“ Programmkino.de

„…sehenswert und wichtig. Denn er schafft ein Bewusstsein dafür, wie radikal und systematisch sich der Aufstieg Chinas zur dominierenden Wirtschaftsmacht in einem verschuldeten, aber rohstoffreichen Land vollziehen kann. kino-zeit.de

„…Umwelt- und Wirtschaftskrimi und Plädoyer dafür, sich den Interessen von Regierungen und Konzernen nicht zu beugen.“ Amnesty.de

„Wieses Film wirft ein Schlaglicht auf die vermeintlich rasante wirtschaftliche Entwicklung in den Staaten der sogenannten Peripherie, die in den Fokus internationaler Rohstofflieferanten rücken. Eine eindrückliche cineastische Mahnung, eine intakte Umwelt nicht den Profitinteressen zu opfern.“ Amnesty.de

„Es ist längst nicht mehr zu übersehen: China expandiert. Weltweit. Aggressiv. Nicht mit Panzern, aber mit Geld. Denn das große Land benötigt Ressourcen. Die Doku beleuchtet den gewaltigen Einfluss der Volksrepublik in Equador. Sie offenbart korrupte Bündnisse und Geheimverträge und folgt einer Widerstandsgruppe, die sich gegen die Ausbeutung ihrer Heimat auflehnen.“ Choices

„…optisch und akustisch teilweise grandios…“ film-rezensionen.de


Plot: When Rafael Correa becomes president of Ecuador in 2007, the West will no longer lend money to the country. Instead, the president turns to China and starts making a flurry of deals and contracts with the Chinese, giving the big Asian country mining, oil and influence over infrastructure in the small South American country, among other things. But not all Ecuadorians are happy. In the lush mountains, villages are setting up guerrilla armies led by eco-activist Paúl Jarrín Mosquera, who, on horseback, wearing a red hat and carrying guns, is trying to sabotage Chinese mining and ensure Ecuador is not re-colonised. And in the capital, Quito, journalist Fernando Villavicencio exposes government corruption to such an extent that he has to flee for his life. 'This Stolen Country of Mine' is an intensely dramatic blockbuster about the consequences of globalisation, and the earthbound nationalism of an outraged population.