Ich verstehe Ihren Unmut
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So 14.06. 18:00 Uhr Kino 2
(dF) |
Infos
Deutschland 2026
Sprachen(OV): bosnisch, deutsch, kroatisch, türkisch
Regie: Kilian Armando Friedrich
Drehbuch: Daniel Kunz, Kilian Armando Friedrich, Tünde Sautier
Darsteller: Nada Kosturin, Sadibou Diabang, Werner Posselt
90 min
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IMDb (english)
Berliner Kinostart | „Ungeschönt und intensiv…“
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungskräften.
Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, sofern er nicht mehr Stunden und Umsatz erhält.
Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden und den Bedingungen des Niedriglohnsektors.
"Schwer zu ertragen wirkt Kilian Armando Friedrichs Debütfilm „Ich verstehe ihren Unmut“, der in der Panorama-Sektion der diesjährigen Berlinale gezeigt wurde, und genau deswegen kann man das Drama nur empfehlen. Denn Friedrich wirft einen ungeschönten, harschen, aber immer humanistischen Blick auf das Leben im Niedriglohnsektor, also die Basis der Gesellschaft, an der immer mehr gespart wird, zum Schaden aller, aber besonders der Menschen, die in diesem Bereich arbeiten." programmkino.de
"Ich verstehe Ihren Unmut fängt schmerzhaft die Zermürbung ein, unter der Heike zunehmend leidet. Noch fünf Jahre müsste sie durchhalten, um einen Anspruch auf Grundrente zu haben. Sabine Thalau ist absolut großartig in der Hauptrolle. Ähnlich wie den Held:innen in den Filmen von Ken Loach, etwa It’s a Free World (2007) oder Sorry We Missed You (2019), ist Heike anzumerken, dass sie es eigentlich richtig machen und fair sein möchte. Als sie zu fragwürdigen Mitteln greift und eine klare moralische Grenze überschreitet, um den Anforderungen der Unternehmensleitung nachzukommen, stellt sie sich und ihr Vorgehen infrage. Der Film verwandelt sich daraufhin nicht in ein Feel-Good-Movie, gibt sich jedoch leise hoffnungsvoll – und lässt uns wissen, dass auch ein erschöpfter Mensch noch kämpferisch sein kann." kino-zeit
„tipBerlin-Filmkritiker Bert Rebhandl wünscht dem Sozialdrama eine Pflichtvorführung im Bundestag.“ tip Berlin
"kämpferisches Kino, das zum Nachdenken anregt“ Süddeutsche
"Kilian Armando Friedrich gelingt ein Drama aus der Arbeitswelt mit einem zutiefst menschlichen Realismus." Frankfurter Rundschau
"Und bei aller Sozialkritik ist dies nicht nur ein Film über Ausbeutung am Arbeitsplatz, sondern ebenso über die Freiheit, die sich auftut, wenn man ihm den Rücken kehrt." Frankfurter Rundschau
"Auf den Spuren von Loach und den Dardennes: Im Mittelpunkt des sozialrealistischen ersten Films von Kilian Armando Friedrich steht eine Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma." epd film
"eines der eindringlichsten deutschen Sozialdramen der letzten Jahre" epd film
"Ganz in der Tradition der Sozialdramen Ken Loachs und der Dardenne-Brüder macht der Film daraus keine einfache Anklage und schon gar kein Wohlfühl-Arbeiterdrama. " epd film
"Das verleiht dem Film eine Rohheit, die man im deutschen Kino selten sieht." epd Film
"Friedrich hat ein präzises Ohr für die entmenschlichten Höflichkeitsfloskeln des Dienstleistungssektors, die Empathie simulieren, um Distanz aufrechtzuerhalten. Und doch lässt er seinen Film nicht im Fatalismus enden. Zwischen all dem Druck blitzen immer wieder kleine Gesten von Solidarität auf, kurze Momente gemeinsamer Erschöpfung. Mehr Hoffnung wäre auch verlogen.“ epd Film
„…eine echte sehenswerte Neuentdeckung…“ BR Kino Kino
"Authentisches Sozialdrama" SWR
„Statt auf Pathos setzt der Film auf Humanismus: Die Kamera bleibt nah an der Protagonistin und offenbart das Menschliche in ihren moralisch fragwürdigen Entscheidungen.“ Choices
"eindrücklichen Debütfilm" perlentaucher
„in unaufgeregten, authentischen Dialogen öffnet der Film die Perspektive auf die Unsichtbaren dieser Gesellschaft" perlentaucher
"Um Didaktik und schlechtes Gewissen geht es Friedrich nicht, man wird sich in Zukunft vielleicht aber doch ein paar Gedanken mehr darüber machen, wer da so hinter einem her wischt." perlentaucher
„ohne Voyeurismus oder Sozialkitsch“ perlentaucher
„Ungeschönt und intensiv…“ biograph Düsseldorf
"Ein präzises, körperlich spürbares Sozialdrama über Arbeit, Erschöpfung und die Unsichtbarkeit derjenigen, die unseren Alltag sauber halten." epd
Plot: A cleaning company manager faces workplace challenges after attempting to recruit from a subcontractor, forcing her to make amends by helping expand their business partnership.


