Glennkill: Ein Schafskrimi (The Sheep Detectives)

Infos

Irland, Großbritannien, USA, Deutschland 2026
Sprache(OV): englisch
Regie: Kyle Balda
Drehbuch: Craig Mazin, Leonie Swann
Darsteller: Brett Goldstein, Hugh Jackman, Patrick Stewart
109 min
FSK 6

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IMDb (english)

Ermittlungen jenseits der Weide | Ein echter Wohlfühl-Krimi

"Als krimierprobte Schafe ihren Schäfer eines Morgens tot auf der Weide finden, muss die Herde ihr Wissen anwenden, und den Fall aufklären.

Schafe gelten nicht unbedingt als die schlausten Lebewesen und die Herde vom Schäfer George würde dem auch zustimmen.
Dafür sind Georges Schafe sicher einige der glücklichsten Wesen in der kleinen Stadt Denbrook.
Das kommt einerseits von ihrer Fähigkeit, als Gruppe unschöne Erinnerungen einfach verschwinden zu lassen zu tun hat, und andererseits von der besonderen Fürsorge ihres Schäfers. Er kennt den Charakter jedes seiner Schafe, und hat ihnen auch entsprechende Namen gegeben, wie Moppel, Wollauge oder Sir Richfield.
Eine Sache, die sie aber alle mögen, ist die allabendliche Krimi-Gutenachtgeschichte, bei der jedes Schaf mitraten kann, wer der Mörder ist. Bis George nach einer dunklen, stürmischen Nacht, eines Morgens leblos auf der Weide liegt.

Mit dem Tod kennen sich die Schafe nicht aus, denn sie werden ja zu Wolken, aber auch die Menschen aus Denbrook sind ratlos. Einen Mord hat es in der idyllischen Stadt noch nie gegeben, aber spätestens als Georges Anwältin auftaucht, und allen eröffnet, dass der Schäfer insgeheim nicht nur erwachsene Kinder, sondern auch ein riesiges Vermögen hatte, deutet alles auf ein Verbrechen hin.
Einige Verdächtige gibt es, wie den Schlachter, den Priester und einen anderen Schäfer, aber keinem kann man etwas beweisen.
Zum Glück kennen die Schafe die Regeln, nach denen ein Mordfall und seine Lösung immer laufen und greifen dem unerfahrenen Polizisten unter die Arme. Beziehungsweise tun sie das im Rahmen ihrer Möglichkeiten, denn die Spur führt zu Dingen jenseits der Weide und darüber, wie man sie verlässt, weiß sogar Lily, das schlauste von ihnen, sehr wenig. Aber sie kennt jemanden, der da helfen kann.

GLENNKILL basiert lose auf dem gleichnamigen Bestseller von Leonie Swann, spinnt aus dem Material aber etwas eigenes. In der Regie von Kyle Balda (MINIONS) ist es logisch, dass die Schafe realistisch computeranimiert wirken, dabei aber immer eine gewissen Cartoonenergie haben.
Im Laufe der Ermittlungen finden Lily und die anderen Schafe auch einige Dinge über ihr eigenes Leben heraus, die ihr Weltbild umwerfen und müssen lernen, dass Vergessen nicht immer die Lösung sein kann. Wenn sie sich nur immer bemühen, wird alles gut werden und jedes Schaf kann seine Eigenheiten auf dem Weg zum Happy End einbringen.
Genauso sind die Menschen eher Archetypen eines Krimis als vielschichtige Charaktere, und haben für den Plot auch jeweils ihren speziellen Teil beizutragen. Manchmal wundern sie sich auch, dass immer, wenn der Fall eine neue Wendung nimmt, Schafe das Ganze zu beobachten scheinen, aber den Gedanken verdrängen sie so schnell wieder wie er ihnen kommt.

So bietet GLENNKILL 109 Minuten charmant-fluffige Unterhaltung mit Wohlfühlfaktor ohne doofes Gefühl, und selbst für Menschen, die das Buch gelesen haben, noch Neues.

Und für Schafe sowieso." indiekino


Plot: In this witty, new breed of mystery, George (Hugh Jackman) is a shepherd who reads detective novels to his beloved sheep every night, assuming they can't possibly understand. But when a mysterious incident disrupts life on the farm, the sheep realize they must become the detectives. As they follow the clues and investigate human suspects, they prove that even sheep can be brilliant crime-solvers.