Birds of Passage (Pajaros de Verano)

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Infos

Kolumbien, Dänemark, Mexiko, Deutschland, Schweiz 2018
Sprachen(OF): englisch, spanisch, wayuu
Regie: Ciro Guerra, Cristina Gallego
Drehbuch: Cristina Gallego, Jacques Toulemonde Vidal, Maria Camila Arias
Darsteller: Carmina Martinez, Jhon Narváez, José Acosta, Natalia Reyes
125 min
FSK 12

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IMDb (english)

Exerziert bis zum bitteren Ende durch, was Gier mit Menschen macht

Kolumbien 1968: Lange bevor der Name Pablo Escobar in aller Munde ist, legt eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayuu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird.

Der junge Rapayet verkauft etwas Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt und er steigt bald zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion auf. Doch der Reichtum ist mit einem hohen Preis verbunden.
Ein brutaler Krieg um Macht und Geld bricht aus und setzt nicht nur das Leben des Stammes, sondern auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel.

In BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU erzählen Ciro Guerra und Cristina Gallego in beeindruckenden und surrealen Bildern eine epische Geschichte, in der die Mythen der Wayuu mit den harten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden.
Damit gelingt Guerra, der mit DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE für den Oscar nominiert war, erneut ein kraftvolles und poetisches Meisterwerk.
BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU war der Eröffnungsfilm der "Quinzaine des Réalisateurs" auf dem Cannes Filmfestival 2018. BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU wurde von Kolumbien für den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" eingereicht.

"Zugleich ethnologische Chronik und Arthouse-Thriller […] wie der indigene PATE" The Hollywood Reporter

"Wie Macht und Gier die Menschen verändern, zeigen Cristina Gallego und Ciro Guerra in ihrem bildstarken Drogenwestern um einen kolumbianischen Familienclan, der mit Marihuana reich wird, ins Kokain-Geschäft einsteigt und eine Spirale der Gewalt entfesselt.
Ähnlich wie in „Der Schamane und die Schlange“ (Regie: Ciro Guerra, Produktion: Cristina Gallego) wird in teils surrealen Bildern eine Geschichte über die indigene Bevölkerung Kolumbiens erzählt.
Doch diesmal geht es nicht um das Zusammentreffen der Kulturen, sondern bereits um die Verlockungen des Kapitalismus - ein epischer Arthouse-Thriller über die Vorgeschichte des Medellin-Kartells." programmkino.de

"Der Aufstieg einer indigenen Familie zum reichen und mächtigen Gangsterclan und ihr tiefer Fall werden zur blutigen Fabel vom Untergang einer ganzen Kultur.
Virtuos vermischt der Film dabei Motive des ethnographischen Films, des Gangsterfilms und des Westerns." epd-Film

"Untersucht auf intelligente und selbstbewusste Weise, wie langgehegte Traditionen schrittweise durch Drogen, Geld und äußere Einflüsse auf den Kopf gestellt werden können." The Hollywood Reporter


Plot: During the marijuana bonanza, a violent decade that saw the origins of drug trafficking in Colombia, Rapayet and his indigenous family get involved in a war to control the business that ends up destroying their lives and their culture.