The Salesman - Forushande

Vorstellungen vom 16.02.2017 bis zum 22.03.2017.

Infos

Frankreich 2016
Sprache(OF): farsi
Regie: Asghar Farhadi
Drehbuch: Asghar Farhadi
Darsteller: Babak Karimi, Mina Sadati, Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti
125 min

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IMDb (english)

OSCAR 2017! Packend wie ein Psychothriller mit starken Figuren, ambivalenten Konflikten und einem verzwickten moralischen Dilemma.

"Mit „Nader und Simin – Eine Trennung“ gelang Asghar Farhadi der ganz große Coup: Gold samt zweimal Silber auf der Berlinale, danach obendrein der Oscar.
Auch diesmal erweist sich der iranische Regisseur und Autor als grandioser Geschichtenerzähler. Abermals geht es um ein Ehepaar, dem die Harmonie abhanden kommt. Sowie um die Frage von Schuld, Sühne und Vergebung.
Mit enormer Eleganz entwickelt sich dieses clever konstruierte Drama, das durch plausible Figuren sowie exzellente Darsteller überzeugt - und dabei spannend wie ein Thriller ausfällt." programmkino.de

Fluchtartig müssen Emad und Rana ihre Wohnung verlassen. Durch eine Beschädigung des Fundaments droht das Haus einzustürzen. Ein Bekannter stellt dem jungen Paar seine leerstehende Wohnung zur Verfügung, ein seltener Glücksfall in einer dicht besiedelten Stadt wie Teheran.
Als Rana im Badezimmer von einem Unbekannten überrascht wird, erfahren sie, dass die Vormieterin neben persönlichen Gegenständen auch einen zweifelhaften Ruf hinterlassen hat. Rana weigert sich die Polizei einzuschalten oder auch nur über den Vorfall zu sprechen.
Also macht sich Emad selbst auf die Suche nach dem Täter. Zunehmend verstrickt sich das Paar in einem Geflecht aus Scham und Schuldzuweisungen und droht schließlich daran zu zerbrechen...

Mit einem cleveren Kunstgriff verknüpft Asghar Farhadi die Handlung um Emad und Rana mit Arthur Millers berühmtem Theaterstück „Tod eines Handlungsreisenden“. Er eröffnet damit eine neue Erzählstruktur und unzählige subtile Deutungsmöglichkeiten.
Das heutige Teheran erscheint einem plötzlich wie das alte New York Millers.

"Ein weiteres hochkomplexes, präzise beobachtetes und dazu auch noch unglaublich spannendes Moralstück des iranischen Meisters Asghar Farhadi." filmstarts.de

"Mit diesem makellosen, ebenso ergreifenden wie nachdenklich stimmenden Psycho-Thriller hat Asghar Farhadi sich seinen Platz im exklusiven Club der grandiosen Filmkünstler souverän behauptet." programmkino.de

Festival de Cannes: Palme für Bestes Drehbuch an Regisseur Asghar Farhadi; Palme als Bester Hauptdarsteller für Shahab Hosseini.

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