Sparrows (Þre­stir)

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Infos

Island, Dänemark, Kroatien 2015
Sprachen(OF): englisch, icelandic
Regie: Rúnar Rúnarsson
Drehbuch: Rúnar Rúnarsson
Darsteller: Arnoddur Magnus Danks, Atli Oskar Fjalarsson, Ingvar Eggert Sigurðsson, Rade Serbedzija
99 min

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IMDb (english)

Berliner Kinostart - Festival San Sebastian: Bester Film

Die Geschich­te eines 16-jährigen Jun­gen, der gezwun­gen ist, von sei­ner Mut­ter aus Reyk­ja­vik in sei­ne alte Hei­mat, den abge­schie­de­nen Nord­wes­t­en Islands, zu sei­nem leib­li­chen Vater zu zie­hen. Dort spie­gelt die raue Land­schaft die schwie­ri­gen Bezie­hun­gen sowohl zu sei­nem Vater als auch zu sei­nen Freun­den wider, mit denen er sich aus­ein­an­der­set­zen muss.
Er wird nach und nach von der Rol­le eines Beob­ach­ters in die einer han­deln­den Per­son gedrängt, was nicht ohne Ver­let­zun­gen von­stat­ten geht. Der Weg zum Erwach­se­nen­le­ben scheint nicht zu haben zu sein, ohne sich schul­dig zu machen.

Der Film, übri­gens in man­cher Hin­sicht mit dem Früh­werk von Bru­no Dumont ver­gleich­bar, stellt die Fra­ge, ob aus der Vor­höl­le der Jugend noch ein Min­dest­maß an Emp­find­sam­keit ins Erwach­se­nen­le­ben zu ret­ten ist, wenn auch nur mit Hil­fe einer Lüge, und beant­wor­tet sie mit Ja. – Das ist schön!

"Ein existenzielles Drama über das Geworfensein in eine fremde Welt, eine durchaus subtil erzählte Vater-Sohn-Beziehung, ein stilistisch geschlossener, ruhig erzählter Film, bei dem alles passt. Das alles macht diesen kleinen Film vom Ende der Welt zu einem der herausragenden Ereignisse im ausgehenden Kinojahr 2016." epd film

"Eine allzu bekannte Geschichte, die von den atemberaubenden Schauplätzen und starkem Handwerk profitiert." The Hollywood Reporter

San Sebas­ti­an Film­fes­ti­val: Con­cha de oro für Bes­ter Film | Sao Pau­lo Film Fes­ti­val: Bes­ter Film