Die Migrantigen

Vorstellungen vom 01.01.2010 bis zum 07.11.2017.

Infos

Österreich 2017
Sprache(OF): deutsch
Regie: Arman T. Riahi
Darsteller: Aleksandar Petrovic, Doris Schretzmayer, Faris E. Rahoma, Josef Hader
95 min
FSK 12

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IMDb (english)

Berliner Kinostart - „Hundsgemein, Scharfsinnig, Mutig“

"Schon lange nicht mehr nahm ein Film bekannte Vorurteile über Migranten und Asylanten, derart sarkastisch und pointiert aufs Korn.
Die schwungvolle Sozial-Komödie kritisiert Schubladendenken, Engstirnigkeit und fehlende Toleranz. Und auch das Genre der banalen, pseudo-realistischen Doku-Soaps, bekommt sein Fett weg." programmkino.de

Marko und Benny, zwei Wiener mit sogenanntem „Migrationshintergrund“, sind vollständig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden – wären da nicht Bennys schwarze Haare.
Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Regisseurin Marlene Weizenhuber, die nach Protagonisten für ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als kleinkriminelle und abgebrühte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben.
Damit ihre Lüge nicht auffliegt, bauen sie sich eine zweite Identität, die aus Klischees und Vorurteilen besteht.
Und während die beiden durch die Erfüllung dieser Erwartungen und Vorurteile die Serie zum Erfolg machen, setzen sie sich gleichzeitig zum ersten Mal mit den echten Integrationsschicksalen auseinander – auch mit ihren eigenen.

Gewinner Publikumspreis Filmfestival Max-Ophüls-Preis, Saarbrücken
Gewinner Publikumspreis Nashville Film Festival, Nashville/USA

„Hundsgemein, Scharfsinnig, Mutig“ Rolling Stone

„DIE MIGRANTIGEN ist ein multikultureller Mix aus ernster Sozialkritik und zum Schreien komischer Satire. Arman T. Riahi, der auch am Drehbuch beteiligt war, thematisiert Klischees über Migranten auf absolut humorvolle Weise. Das gelingt ihm nicht nur dramaturgisch, sondern auch durch Musik und Kameraführung.“ sr.de

„Wirklich, wirklich lustig… temporeich, bis ins Detail gut besetzt und vor allem relevant… bitte mehr davon!“ The Gap

„Eine fein nuancierte, in jeder Phase perfekt getimte Komödie mit liebevoller Figurenzeichnung, die sich im Kino auch zu einem Publikumshit entwickeln könnte.“ Wiener Zeitung

"Hintersinnige Satire. Daumen hoch." TV Spielfilm

"Ein durch und durch abgedrehter, absolut empfehlenswerter Spaß." programmkino.de