Denk ich an Deutschland in der Nacht

Karmakar macht Techno zum Angucken - famos!

Fünf DJs/Musiker bei der Arbeit im Studio, im Club, auf der Bühne.
Außerdem: Persönliche Reflektionen über ihren Werdegang und die weite Welt der elektronischen Musik. Dazwischen: Bilder von leeren Clubs im Tageslicht, von vollen Tanzflächen in der Nacht, von den Umgebungen der Studios, in denen die Musik entsteht, die die Nacht zum Tag macht.
Das sind die Elemente, aus denen DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT besteht.

DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT ist der vierte Dokumentarfilm von Romuald Karmakar über Techno und artverwandte Stile. 196BPM (2002) und BETWEEN THE DEVIL AND THE WIDE BLUE SEA (2005) konzentrierten sich vor allem auf die performativen und körperlichen Aspekte von elektronischer Musik, VILLALOBOS (2009) auf einen Protagonisten der Szene. Mit DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT entwirft er das bisher umfassendste und tiefgründigste Bild einer Subkultur, die die letzten Jahrzehnte geprägt hat.
Der Film feierte seine Weltpremiere auf der 67. Berlinale in der Sektion Panorama.

„Das Portrait einer ganzen Kultur“ Das Filter

„Spirituell aufgeladene Seinserfahrung“ Spiegel Online

„Die Clubkultur soll durch die Bilder, den Sound und die Protagonisten erklärt werden und das ist unheimlich gut gelungen … Das Poetische, unglaublich Religiöse, Spirituelle des Techno, das haben die Protagonisten toll reflektiert.“ Deutschlandradio Kultur

„Es gehört vermutlich zu den größten Missverständnissen der jüngeren Musikgeschichte, dass Techno leicht zu verstehen sei … Romuald Karmakars schöner Dokumentarfilm gibt einen guten Eindruck von der Komplexität des Sujets.“ Critic.de

„Ein Film voller Humor und kluger Gedanken“ RBB Kulturradio

"Nicht von oben betrachtet Karmakar in seiner Dokumentation die Szene, sondern begibt sich auf neugierige Spurensuche." programmkino.de

"In einem kontrastreichen, mehrstimmigen Bewusstseinsstrom aus Musik und Erzählungen porträtiert Romuald Karmakar fünf Techno-DJs und schafft es mit wunderbar kontemplativen Bildern, die Leidenschaft zur Musik filmisch einzufangen." epd film

"Romuald Karmakar hat der schwer fasslichen Clubkultur einen perfekten Film gewidmet.
Die Schönheit von „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ liegt in seiner schwingenden Reduktion aufs Wesentliche." Frankfurter Rundschau

"Karmakar setzt uns [...] die Kopfhörer des DJs auf, man hört das Aufsetzen der Nadel, sieht das Ziehen der Regler, seltsam mulmend und gefiltert klingt der Sound. [...] man erkennt die oft rätselhafte Knöpfchendreherei am DJ­Pult als ständig nachjustierte Dramaturgie." Berliner Zeitung

"Romuald Karmakar findet in der aktuellen elektronischen Tanzmusik die Romantiker des 21. Jahrhunderts"
critic.de

"Wenn es so etwas wie das Ideal einer sensiblen und ausbalancierten Tonspur gibt, die von “Denk ich an Deutschland in der Nacht” kommt dem ganz nahe. Famose Dokumentation. Karmakars bis dato beste] filmische Auseinandersetzung mit dem Milieu der elekrtonischen Tanzmusik." taz