subculture ~ public

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Vorstellung am 30.08.2012

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PREMIERE! Langzeitzeitdokumentation über die Berliner Fuckparade

Die Fuckparade wurde 1997 ursprünglich als Gegenbewegung zu Loveparade gegründet. Die harten Beats bestimmter Technostile („Hardcore“, „Gabba“) waren auf der Loveparade nicht mehr erwünscht und die Organisatoren der Fuckparade kritisierten auch deren starke Kommerzialisierung.

So entstand eine laute, sub- und gegenkulturelle Demonstration mit Musik von LKWs und Teilnehmern ganz unterschiedlicher Art: von Punks, Hippies, den Hardcore-Techno Fans bis hin zu Eltern mit ihren Kindern.

Die Berliner Behörden sahen darin jedoch nur eine Art „Ersatz-Loveparade“ und
genehmigten die Fuckparade 2001 nur noch ohne Musik.

In der Folgezeit konnte sich die Fuckparade erst langsam ihre laute Stimme gegen kulturelle Verdrängung zurückerobern und ist heute zu einer subkulturellen Institution in Berlin geworden.

In Berlin 1997 the unloved fans of the harder and faster Techno-beats (called "Gabba" and "Hardcore") separated themselves from the Loveparade and named themselves first the "Hateparade" and than "Fuckparade" and hinted with their own acoustically harsh and uncommercial Anti-Loveparade to a world apart from the mainstream.

In 2001 the Berlin authorities forbade demonstrations with music. Here began - almost up to the present - a judicial fight about the proper way to demonstrate.


In an easy-ironical way of storytelling, this longtime documentary shows besides the arguments of the Berlin authorities a quite heterogeneous and fairly unknown music and art scene. You can see a big change the subcultural appearance over the years.



im Anschluss an die Premiere Gespräch mit Gästen

D 2012, 60min, deutsch mit engl. UT, B+R+S: Peter Wick