Willkommen bei den Sch'tis

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Vorstellungen vom 05.03.2009 bis zum 13.05.2009.

Infos

Was haben Franck Ribéry, Charles de Gaulle und
Philippe Noiret gemeinsam? Sie stammen alle aus
der Region Nord-Pas-de-Calais, einem kleinen
Landstrich im Norden Frankreichs, der an Belgien
und an den Ärmelkanal grenzt. Nicht nur im Ausland
wurde diese Region bisher kaum wahrgenommen,
auch die Franzosen selbst zeigten bislang kein großes
Interesse an ihr – was sich durch WILLKOMMEN
BEI DEN SCH’TIS gründlich geändert hat: Momentan wird
sie – und besonders der Drehort Bergues – von
Touristen förmlich überrannt.

WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS erzählt
auf urkomische Weise von der Strafversetzung des
Südfranzosen Philippe Abrams in den ungeliebten
Norden seines Landes, die ihm eine verblüffende
Erkenntnis beschert: Seine tiefsitzenden Vorurteile
erweisen sich als völlig haltlos. Einmal im Land der
Sch’tis – die ihren Namen ihrem Dialekt verdanken
– angekommen, lebt er sich derart schnell ein, dass
er gegenüber seiner Familie und seinen Freunden
im Süden in arge Erklärungsnot gerät. In Zeiten der
Hypermobilität und der Globalisierung zeigt Dany
Boon, der selbst in Nordfrankreich aufgewachsen
ist, seinen Zuschauern, dass sie ihr Land gar nicht
richtig kennen und einander mit lächerlichen Vorbehalten
begegnen. Der phänomenale Erfolg seiner
sympathischen Komödie lässt nur den einen Schluss
zu, dass er mit ihr einen Nerv getroffen hat.

WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS strahlt
Menschlichkeit, Humor und Optimismus aus – das
wirkt ansteckend.

In vielen europäischen Ländern wird bereits darüber
nachgedacht, wie man das Konzept dieser Erfolgskomödie
kopieren könnte; regionale Unterschiede,
damit verbundene Vorurteile und eine von der Arbeitssituation
erzwungene Mobilität gibt es schließlich
auch andernorts. Dass es eine italienische Neuverfilmung
geben wird, steht bereits fest, und im Mai
wurde bekannt, dass Will Smith das US-Remake
dieses französischen Kinowunders produzieren wird.

weitere Informationen (z.B. Trailer)

F 2008; 106min; R: Dany Boon; mit Kad Merad, Dany Boon, Zoe Felix, Anne Marivin, Philippe Duquesne