Valerie

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Vorstellungen vom 12.05.2007 bis zum 06.06.2007.

Infos

Kurz vor Weihnachten strandet das einst erfolgreiche Fotomodell VALERIE in Berlin. Zwar hat sie noch ein Zimmer im exklusiven Hyatt, aber eigentlich ist die 29-Jährige völlig pleite und ohne Perspektive.

Valerie verheimlicht ihren Freunden und Kollegen den Ernst ihrer Lage. Als Valerie ihr Hotelzimmer verlassen muss, hat sie nicht mal mehr genug Geld um ihre Parkgebühren zu bezahlen. Fortan verbringt sie die Nächte in ihrem Wagen und lebt wie ein blinder Passagier in der Welt der Schönen und Wohlhabenden.

VALERIE macht neugierig und gespannt auf weitere Arbeiten - (...) Birgit Möller (...) stellt ohne Frage eine Hoffnung für den deutschen Film dar. / Schnitt

... ein ungemein spannendes, an echten Kinobildern reiches, betörend dicht fotografiertes Porträt einer Grazie im freien Fall. Ein kleines Wunder. / Kölner Stadt-Anzeiger

Hervorragend fotografiert, wie zum Beispiel Filme von Christian Petzold, gehört Möllers so intensives wie distanziert existenzielles Drama in jedes gute Arthouse-Programm. / Blickpunkt Film

Stilistisch ist der Film eine Wucht. Es sind die Bilder, die man sich im Kino wünscht, die einen verzaubern und nicht mehr loslassen, wenn der Abspann vorbei ist. / kino-zeit.de

Faszinierende Befremdlichkeit:

Birgit Möller reiht in ihrem Spielfilmdebüt hübsche, kleine, anekdotische Vignetten, formt sie zu einer Komödie der Luxusobdachlosigkeit, und spielt mit dem Motiv der weihnachtlichen Herbergssuche.
Valerie erscheint wie ein ätherischer Extra-terrestrial, ein Engel, der von einem fernen Stern heruntergepurzelt ist. In einer schönen Mischung aus Naivität und großer Verwunderung hält sie an ihrer Diva-Grandezza fest. / Süddeutsche Zeitung

Birgit Möller erzählt unpathetisch und ungerührt von aller Selbstinszenierung und allem Tamtam der Branche die Geschichte ihrer Heldin als Märchen über die Einsamkeit in Großstädten. / Spiegel Online

In ihrem dffb-Abschlussfilm erzählt Birgit Möller diese hochglanzpoliturgefährdete, bittersüßigkeitenverdächtige Geschichte unerschrocken und unpathetisch geradeaus, mit einem tränen- und selbstmitleidlosen Sternenwesen im Mittelpunkt. (...) erzählt einiges über Lebenslügen und Einsamkeit und Vorsicht und das Tapfersein, ohne dem Zuschauer jedwedes Gewicht aufzubürden. / Der Tagesspiegel

Möllers Film ist eine schöne, stimmige Geschichte über moderne Obdachlosigkeit, über Unbehaustheit und Fremdsein. (...) Aber Valerie trägt ihr Schicksal mit Fassung. (...) Sie fällt nicht hin. Bestenfalls schläft sie irgendwo ein. Ihre Würde scheint sie jedenfalls nicht zu verlieren. Am Ende also doch: Hoffnung, trügerisch. Wie der verführerisch schöne Schein. / BR-online

Agata Buzek überzeugt als zerbrechliche und dennoch starke Hauptfigur. / SAX

D 2006, 85 Min., R: Birgit Möller, Mit: Agata Buzek, Devid Striesow, Birol Ünel, Ricarda Meßner, Anne Sarah Hartung u.a.