Herzblut – der FCK-Film

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Vorstellung am 19.03.2010

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Ein Film über die Erben von Fußball-Legende Fritz Walter

Herzblut – der FCK-Film in Berlin
Das Herz der Pfalz schlägt auch in der Hauptstadt
Ein Film über die Erben von Fußball-Legende Fritz WalterAm 19. März sieht Berlin „rot“. An diesem Tag feiert der „Herzblut – Der FCK-Film“ Hauptstadt-Premiere im ACUD-Kino. Ein ganzes Jahr lang haben der Zweibrücker Jungfilmer, Autodidakt und erklärter „Betzefan“, Marc Litz, und der freie Journalist Thomas Füßler den pfälzer Fußballverein, die Fans und die Stadt begleitet. Herausgekommen ist ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Traditionsverein 1. FC Kaiserslautern – und ein Film in der Tradition von Nick Hornby.„Der Verein hat mehr als nur ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Fußballwelt“, so Litz (23), der wie so viele andere in der Pfalz schon als kleiner Junge zum „heiligen Berg“ pilgerte. „Allein fünf Lauterer Stammspieler waren in der 54er Weltmeistermannschaft, und kein anderer Verein ist nach einem Abstieg sofort wieder aufgestiegen und im Folgejahr Deutscher Meister (1998) geworden“, schwärmt der Filmemacher. Ausschlaggebend für den Film sei letztlich jedoch der Nichtabstieg in die damals neu gegründete 3. Liga in der Saison 2002/03 gewesen. „Kein anderer Verein hätte ein solches Ereignis so gefeiert wie die unglaublichen Fans des 1. FC Kaiserslautern“, ist auch Füßler überzeugt. Und so widmet sich der Film gleichermaßen in persönlichen Portraits den Spielern und Machern des Vereins, wie auch den Fans und deren Geschichten. Vorgestellt werden zum Beispiel die legendäre „Betzeoma“, langjährige Freundin und Weggefährtin Fritz Walters oder „Red Face Devil“ Matthias Gehring. Der Dokumentarfilm spiegelt, so die Macher, die gesamte Bandbreite an Emotionen wider und bietet ein enorm hohes Identifikationspotenzial.
Warum Berlin? „Ganz einfach“, sagt Litz, „in der Hauptstadt gibt eine große treue Fangemeinde, mit einigen von ihnen stehen wir in engem Kontakt und so war schnell klar: Auch die Berliner und Exilpfälzer Herzblutigen sollen die Möglichkeit bekommen, IHREN Verein auf der Leinwand zu sehen. Olé rot-weiß, so laaft die Gschichd“. Veranstaltet wird die Vorführung von dem FCK-Hauptstadt-Fanclub „Berliner Bagaasch“.
Nach dem Film feiern die Pfälzer im „Gun Club“ in der Schliemannstraße, ebenfalls im Prenzlauer Berg, wo sich die Fangemeinde wöchentlich auch zum Anschauen der FCK-Spiele im Fernsehen trifft.