Hedi Schneider steckt fest

Vorstellungen vom 28.05.2015 bis zum 12.06.2015.

Infos

Deutschland, Norwegen 2015
Sprachen(OF): deutsch, Zeichensprache (dt.)
Regie: Sonja Heiss
Drehbuch: Sonja Heiss
Darsteller: Hans Löw, Jakob Bieber, Laura Tonke, Leander Nitsche
93 min
FSK 12

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IMDb (english)

Ein Glücksfall im deutschen Erzählkino

Uli, seine Freundin Hedi und Sohn Finn sind das, was man eine glückliche Familie nennen kann. Sie halten sich mit unterschiedlichen Gelegenheitsjobs über Wasser, doch sind sie über ihre daraus resultierende Freiheit mehr als zufrieden. Speziell Hedi versucht jegliche Art von negativer Energie von sich fernzuhalten. Doch plötzlich wird ihr Alltag von auftretenden Panikattacken getrübt, was mit dem Selbstmordversuch eines Kollegen zusammenhängt. Hedis Lebensfreunde scheint versiegt...

"So cool, so ernst: Ein leichter Film, der selbst in schrecklichen Situationen seinen Witz nicht verliert." Der Tagesspiegel

"Sonja Heiss' Film zeigt mehr als ein Einzelschicksal, nämlich das Dilemma junger Großstadtfamilien: Das Streben nach Glück droht zum Dogma zu werden, Selbstverwirklichung zum trügerischen Heilsversprechen. Dass "Hedi Schneider" trotzdem ohne erhobenen Zeigefinger auskommt, stattdessen einen jederzeit mitfühlenden Ton anschlägt, ist dem warmherzigen, nie aber betulichen Humor von Sonja Heiss zu verdanken." Der Spiegel

"Was beginnt wie eine heitere und herrlich entspannte Komödie, entwickelt sich nach und nach zu einer intensiven Geschichte voller ernsthafter Momente. Denn so wie das heitere und stets gutgelaunte Wesen Hedis entschwindet, desto ernsthafter wird auch ihr Zustand. Dank eines großartigen Drehbuchs und der kongenialen Hauptdarstellerin Laura Tonke gelingt es der Regisseurin Sonja Heiss, trotz Traurigkeit auch immer wieder Leichtigkeit in die Erzählung zu bringen. ...Das Krankheitsbild wird glaubhaft dargestellt und auch der wichtige Aspekt des Umgangs der Familie damit wird nachvollziehbar vermittelt. ...ein Glücksfall im deutschen Erzählkino. Ein Film, der unterhält und fordert, der begeistert und berührt. - Prädikat besonders wertvoll." FBW