Frei wovon? Frei wozu? Die Freien Alternativschulen – eine Standortbestimmung

Vorstellung am 02.06.2012

Infos

Premiere!

Die Freien Alternativschulen sind vor mehr als 30 Jahren angetreten, um eine neue Art des Lernens zu erproben: eine Form, die es den Kindern ermöglicht, ihre Kreativität auszuleben und ihren eigenen Lernrhythmus zu finden.
Inzwischen haben sich im Bundesverband der Freien Alternativschulen (BFAS e.V.) fast 100 Freie Alternativschulen und Gründungsinitiativen zusammengeschlossen, deren Basis selbstbestimmtes Lernen, demokratische Mitbestimmung und gegenseitiger Respekt ist.

„Du kannst, wenn Du keine Lust hast, rausgehen, und wenn Du keine Lust hast, kannst Du einen Erwachsenen fragen: Hey willst Du mit mir Mathe machen, oder so?“ (Schülerin Freie Schule am Mauerpark Berlin)

„Wir haben von der ersten Klasse an gelernt, unsere Probleme selber zu klären, in Morgenkreisen, wo wir Anträge stellen und halt nicht über Grenzen bei anderen zu gehen – durch die Stoppregel und dass es alles in einem Bereich bleibt, wo jeder damit leben kann.“ (Schülerin Freie Schule Leipzig)

„Wir haben damals alles Mögliche in Frage gestellt. Die Frage ist, was an die Stelle getreten ist, was an die Stelle kam. Und was mir ganz wichtig ist: Wir haben immer von repressions-freier Erziehung gesprochen“ (Renate Stubenrauch, Lehrerin, Mitgründerin Freie Schule Frankfurt)

Premiere mit anschließendem Gespräch und Empfang.
Anmeldungen bitte an das Büro des BFAS

Deutschland 2012, 30min, DVD, Ein Film des Bundesverband der Freien Alternativschulen e. V. (BFAS), Produzent: Peter Weigl, Redaktion: Martin Hager