Félicité

Vorstellungen vom 05.10.2017 bis zum 29.10.2017.

Infos

Deutschland, Frankreich, Senegal, Belgien, Libanon 2017
Sprachen(OF): französisch, lingala
Regie: Alain Gomis
Drehbuch: Alain Gomis, Delphine Zingg, Olivier Loustau
Darsteller: Gaetan Claudia, Nadine Ndebo, Papi Mpaka, Véro Tshanda Beya Mputu
123 min

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IMDb (english)

Berliner Kinostart

Félicité ist Sängerin und tritt jeden Abend in einer Bar in Kinshasa auf.
Sie ist eine Frau in der Mitte ihres Lebens, stolz und unabhängig, doch sobald sie singt, scheint sie die Welt um sich herum zu vergessen. Es sind rauschhafte Nächte, denn Félicités Musik hypnotisiert und bewegt ihr Publikum.
Als ihr Sohn nach einem schweren Unfall im Krankenhaus liegt und dringend operiert werden muss, versucht Félicité, das dafür nötige Geld aufzutreiben. Sie begibt sich auf eine atemlose Reise durch die kongolesische Metropole zwischen Armut und dekadentem Reichtum.
Unterstützung bekommt sie durch den Schwerenöter Tabu, einen der Stammgäste der Bar. Er ist es auch, der Félicités Sohn nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus der Lethargie entreißt und ihn zurück ins Leben führt.
Die Umstände habe diese drei unterschiedlichen Menschen zu einer Schicksalsgemeinschaft gemacht. Félicités karge Wohnung mit dem permanent kaputten Kühlschrank wird zum utopischen Ort in einem Land, das für die meisten seiner Einwohner keine Hoffnung bereithält...

67. Internationale Film Festspiele Berlin - Silberner Bär - Großer Preis der Jury
Fespaco 2017 - Gewinner des goldenen Hengstes

"Man wird dieses Gesicht so schnell nicht vergessen. Hauptdarstellerin Véro Tshanda Beya hat eine Präsenz, die alles überstrahlt." (Tagesspiegel)

"... einer der wenigen Berlinale-Wettbewerbsfilme, der das Versprechen von Kino einlöst: in fremde Welten zu verführen." (Die Zeit)

"Kluge Milieustudie über den Kongo, die mit einer kraftvollen Heldin begeistert." (Süddeutsche Zeitung)

"Kinodebütantin Vero Tshanda Beya ist in der Titelrolle eine absolute Wucht" filmstarts.de

"FÉLICITÉ ist ein wuchtiger Film über die „Dialektik zwischen Kampf und Akzeptanz“, wie Regisseur Alain Gomis sagt. Sein poetischer, politisch und spirituell überzeugender, mitreißender Film wäre ein würdiger Berlinale-Gewinner gewesen." indiekino