Eisenfresser

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Vorstellungen vom 01.07.2008 bis zum 13.08.2008.

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globale Sicht

Die jährliche Hungersnot zwingt die Bauern, ihre Heimat im Norden Bangladeschs zu verlassen, um als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrack-Werften im Süden des Landes anzuheuern. An den Stränden von Chittagong zerlegen sie von Hand ausgemusterte Tanker und Containerschiffe aus den Industrieländern.Regisseur Shaheen Dill-Riaz konfrontiert uns in seinem Dokumentarfilm mit einem ausgeklügelten System von Ausbeutung und Abhängigkeit. Gerade diejenigen, die die gefährlichsten und härtesten Arbeiten erledigen, geraten in eine ausweglose Schuldenfalle, der nur die wenigsten entkommen können.

„Eisenfresser durchbricht die Ignoranz derer, die für das Schicksal der Werftarbeiter mitverantwortlich sind: die westlichen Konsumenten...“

„Die Botschaft hierbei ist eindeutig: Es geht darum zu zeigen, was Ausbeutung konkret bedeutet und diese anzuklagen. Das Ergebnis ist es nicht minder: Den Arbeitern bleibt meist keine andere Möglichkeit, als Jahr für Jahr weiter Eisen zu fressen, um zu überleben.“

„Jedem gibt Dill-Riaz ein menschliches Antlitz, aber seine unaufdringliche Sympathie gilt denjenigen am untersten Ende der Nahrungskette.“
Vergessen kann man das, was man in diesem großartigen und exzellent gedrehten Film gesehen hat, nicht mehr.
„Die glitzernde Meeresoberfläche, ein Sonnenuntergang wie auf der Postkarte und ein poetischer Off-Kommentar: Shaheen Dill-Riaz beginnt seinen Dokumentarfilm „Eisenfresser“ wie ein Märchen aus Arkadien.“

„Ein genau beobachteter Film, der wütend macht.“

„Dill-Riaz schafft mit "Eisenfresser" trotz bescheidener finanzieller Mittel ein noch tiefer gehendes, berührenderes Porträt einer unfassbaren Ungerechtigkeit“

„Dill-Riaz setzt aus den Gesichtern der Männer und den minutiös beobachteten Vorgängen auf der Baustelle das Puzzle einer Arbeitslandschaft zusammen...“

...das Porträt der Schiffsabwracker von Chittachong überzeugt nicht nur durch die Dichte und Präzision der Beobachtung, sondern auch durch eine Kamera, die mit beeindruckender Sicherheit ein Gleichgewicht zwischen Nähe und Respekt, Faszination und Nüchternheit findet. „

„Es gibt viel zu lernen aus diesem Film, gerade weil Shaheen Dill-Riaz ein Regisseur ist, der nicht doziert.“

„Ein aufrüttelndes Dokument.“

„...eine bildgewaltige Parabel auf den globalisierten Kapitalismus...“

1. Preis

Internationaler Wettbwerb des Tel-Aviv International Documentary Film Festivals, 2008. Begründung der Jury


Bester Dokumentarfilm

Achtung Berlin

Grand Prix

Le Festival International Du Film D´Enviornnement, Paris 2007


1. Preis

Internationaler Wettbewerb des Festivals Film South Asia in Katmandu, Nepal

1. Preis

Eine-Welt-Film-Preis NRW Fernsehworkshops Entwicklungspolitik

D 2007, 85 Min., Omu, DVD-Projektion, R: Shaheen Dill-Riaz