Die Maisinsel (Simindis kundzuli)

Vorstellungen vom 18.06.2015 bis zum 04.08.2015.

Infos

Georgien, Deutschland, Frankreich, Tschechische Republik, Kasachstan, Ungarn 2014
Sprachen(OF): abchasisch, georgisch, russisch
Regie: George Ovashvili
Drehbuch: George Ovashvili, Nugzar Shataidze, Roelof Jan Minneboo
Darsteller: Ilyas Salman, Irakli Samushia, Mariam Buturishvili, Tamer Levent
100 min
FSK 0

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IMDb (english)

Gewinner Int. Filmfestival Karlovy Vary | Publikumspreis Filmfestival Cottbus

"In seiner meditativen Langsamkeit, seiner allegorischen Geschichte ist „Die Maisinsel“ – der zweite Film des georgischen Regisseurs George Ovashvili – war Georgiens Beitrag für den Auslands-Oscar. Es ist ein bemerkenswertes Drama, eine fast stumme Erzählung mit starken, oft aber auch enigmatischen Bildern über eine symbolische Suche nach einem freien Leben in der vergänglichen Welt einer kaukasischen Grenzregion." programmkino.de

Jedes Jahr im Frühling schwemmt der kraftvolle Fluss Enguri ganze Brocken fruchtbaren Bodens aus den Höhen des Kaukasus in die Ebene, wo sie sich zu kleinen unbewohnten Inseln zusammenschließen. Abga, ein alter Farmer, ist mit seiner sechzehnjährigen Enkelin Asida am Fuß der Berge zu Hause. Obwohl es lebensgefährlich ist, weil die schwimmenden Länder jederzeit abtreiben können, will Abga es wagen, eine der grünen Inseln zu bepflanzen. Zusammen mit Asida baut er eine kleine Hütte, pflügt den Boden und säht Mais aus.
Als der Mais langsam aus dem Boden zu wachsen beginnt, begegnet Asida einem verwundeten Soldaten, der sich in den Maisfeldern verborgen hält. Sie versteckt ihn auf der Insel – doch als die schwimmende Insel ins Visier seiner Verfolger gerät, bereitet der Großvater den Boden für sein gefahrloses Verschwinden, denn er fürchtet den Verlust seines neuen Zuhauses und Asidas, die sich zu dem Soldaten hingezogen fühlt und sich seit seiner Ankunft ein eigenes Leben erträumt.

In meisterhaft arrangierten Bilderströmen von berückender Schönheit und sinnlicher Wildheit erzählt der Film die Geschichte eines zarten Erwachens und einer Freiheitssuche und führt uns auf eine hypnotisierende Reise durch eine Welt voller Vergangenheiten und Zukünfte, durch Geheimnisse und Wandlungen.

»Der wohl bildgewaltigste und schönste Wettbewerbsbeitrag.« [rbb]

"Ein ungemein eindrücklicher und schlicht schöner Film." zitty

»Herausragend.« [Der Tagesspiegel]

»Eine unvergleichliche Kino-Erfahrung.« [Variety]