Die Kommune (Kollektivet )

Infos

Dänemark, Schweden, Niederlande 2016
Sprache(OF): dänisch
Regie: Thomas Vinterberg
Drehbuch: Thomas Vinterberg, Tobias Lindholm
Darsteller: Fares Fares, Julie Agnete Vang, Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen
111 min

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IMDb (english)

Silberner Bär als Beste Darstellerin für Trine Dyrholm - Berlinale 2016

"Wenn der einstige „Dogma“-Aktivist Thomas Vinterberg („Das Fest“) einen Blick auf das chaotische WG-Leben im Kopenhagen den 70-er Jahren wirft, fällt das Ergebnis etwas rigoroser aus als üblich. Geschwätziges Polit-Palaver, großspurige Kiffer-Gemütlichkeit oder obligatorische Orgien sind in dieser Kommune ersatzlos gestrichen.
Der findige Däne reduziert sein autobiografisches Drama auf ein vergnügliches Figurenkabinett, um zu zeigen, wie sich das Individuum in der Gruppe verhält. Die existenziellen Themen um Liebe, Lügen und Verlust werden souverän in situationskomischem Zuckerguss verpackt." programmkino.de

Für Erik und Anna beginnt alles wie ein Traum. Als Erik eine großzügige Villa in einem Kopenhagener Nobelviertel erbt, beschließt das Paar, sein konventionelles Familienleben hinter sich zu lassen, und gründet mit Freunden und Bekannten eine Kommune.
Der Alltag der kunterbunten Hausgemeinschaft aus Paaren, Singles und Kindern ist geprägt von Freundschaft, Liebe und fröhlich-entspanntem Laissez-faire. Regelmäßige Partys, gemeinsame Essen und Hausversammlungen an der großen Tafel stärken das Gemeinschaftsgefühl und bis auf kleinere Fehlbeträge in der Bierkasse scheint alles zu stimmen.
Doch als Erik sich in die hübsche Studentin Emma verliebt und sie ins Haus aufnimmt, droht die von lässigem Miteinander geprägte Stimmung zu kippen.

„Höchst komisch, höchst traurig – eine weise Abhandlung übers Leben und die Liebe“ DIE WELT

"Eindringlich inszeniert, packend erzählt“ TIP-BERLIN

"Trine Dyrholm spielt eine der Rollen ihres Lebens“ FAZ

"Es ist sein besonderes Gespür für Eskalationen, das Thomas Vinterberg, im Übrigen auch für das Drehbuch verantwortlich, bereits in früheren Filmen bewiesen hat, und das in Kollektivet den Raum bekommt, den der Zusammenbruch eines Traums benötigt." taz