Bin-Jip

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Vorstellungen vom 15.09.2005 bis zum 28.09.2005.

Infos

Tae-suk bricht in Häuser ein, deren Eigentümer verreist sind. Er will nichts stehlen, er will sich nur ein paar Tage sorgsam um den fremden Ort kümmern und dort wohnen. In einer luxuriösen Villa trifft er das unglücklich verheiratete Model Sun-hwa. Eine außergewöhnliche Liebe beginnt. Gemeinsam ziehen sie von einer leer stehenden Wohnung zur nächsten, bis die Polizei ihrem anarchischen Treiben ein vorläufiges Ende bereitet...

Nach seinem ersten großen Publikumserfolg „Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling“ überrascht der bei Festivals und Kritik bereits hochgelobte Koreaner Kim Ki-duk mit einer zarten, surrealen Liebesgeschichte, die fast ohne Worte auskommt. In BIN-JIP vermischen sich Traum und Realität, Melancholie und Humor zu einer Erzählung von hypnotischer Schönheit. Häuser und Räume werden zur Metapher menschlicher Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Die fremden Eindringlinge agieren wie Geister aus einer anderen Welt. Für diese Regiearbeit wurde Kim Ki-duk 2004 beim internationalen Filmfestival von Venedig mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet.

„Geradezu wagemutig geht Kim Ki-Duk in jeder Minute das Risiko ein, dass der Zuschauer seinen Film als selbstverliebte "Kunstkacke" abtut.” filmscene

„Zuletzt überträgt sich das Stumme auch auf das Auge und Tae-suk wird nach und nach für die fremde Umgebung unsichtbar, er meistert bis zur Perfektion die Kunst der Bewegung im Schatten der Anderen, für die Kim, wie für das Gefühl in der Liebe beflügelt zu sein, eindringliche Bilder findet.” critic.de

Südkorea / Japan 2004, 88 Min., R: Kim Ki-Duk, Mit: Lee Seung-yeon, Jae Hee, Kwon Hyuk-ho, Joo Jin-mo u.a.