Watching People Watching Birds
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Di 13.10. 20:15 Uhr Kino 2
(OmU) |
Infos
Deutschland 2026
Sprache(OV): deutsch
Regie: Michael Loeken, Ulrike Franke
Drehbuch: Michael Loeken, Ulrike Franke
Darsteller: Patrick Kretz
92 min
FSK 0
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IMDb (english)
Berliner Kinostart
Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat.
Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem.
Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt.
Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern.
So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“
Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation.
Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden.
Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.
* Dokfest München 2026
* Festival des deutschen Films 2026
„Der Dokumentarfilm nimmt die Vogelfreunde ernst. Mal in anrührenden, und dann wieder in skurrilen Momenten. Denn er erzählt von ganz persönlichen Beziehungen zu den Tieren. Immer wieder wird es leise und intim. Darin liegt auch etwas universelles." BR Kino Kino
„Gerade in den scheinbar ereignisarmen Passagen entfaltet der Film eine unerwartete Sogwirkung. Der Zuschauer mag sich dabei erwischen, den Blick der Beobachter zu übernehmen, selbst auf kleinste Veränderungen im Bild zu achten, um vielleicht irgendwo noch einen weiteren Vogel zu erspähen." Film-rezensionen.de
„´Watching People watching Birds´ begleitet den berühmten US-Autor Jonathan Franzen und weniger berühmte, aber genauso passionierte ´Birder´ so nah und sympathisch bei ihren Ausflügen, dass man nach dem Kinobesuch ganz anders in den Himmel schaut und auf einmal überall Vogelstimmen hört.“ Riffreporter
„Wenn sie von ihren kleinen Lieblingen schwärmen, klingt das wie eine Liebeserklärung an die Schöpfung. Für Laien (…) eröffnet der Film eine unbekannte Welt, die gleich vor der eigenen Haustür beginnt.“ artechock
„...entwickelt sich „Watching People Watching Birds“ vom reinen Dokumentarfilm zu einem essayistischen Werk, das in seinen besten, interessantesten Momenten vom komplizierten, symbiotischen Verhältnis der Menschen zu den Vögeln erzählt." Programmkino.de
"Eine ellenlange Liste von bereits ausgestorbenen oder gefährdeten Vogelarten rollt da über die Leinwand, dem Laien unbekannte Arten wie der Gelbkopf-Kleidervogel, der Eskimo-Brachvogel oder der Balearensturmtaucher finden sich hier, blumige, mysteriöse Namen, die neugierig machen und am Ende das anfangs so merkwürdig wirkende Hobby der Vogelbeobachtung, als spannende Entdeckungsreise in unbekannte Welten zeigt." Programmkino.de
„Allein wie die Filmemacher es schaffen, in meisterhafter Schnitttechnik durch den Wechsel von Statik und Dynamik, Enge und Weite, Helligkeit und Dunkelheit eine fesselnde Dynamik zu erzeugen, begeistert. Ebenso wie die Tiefe des Films, der realistisch, poetisch, philosophisch und aufklärerisch zugleich ist und all dies subtil miteinander verwebt.
Er ist ein Plädoyer für die Schönheit und Vielfalt der Natur, zeigt aber auch ihre Gefährdung und Vergänglichkeit… Am Ende lehrt dieser wunderbare Film viel Demut vor der Schöpfung – nicht plakativ, sondern empfindsam und sublim.“ Mannheimer Morgen
„Watching People Watching Birds beginnt als informatives, aufmerksamkeitsschärfendes Naturstück mit unaufdringlichen Bildern, netten Menschen und schönen Vögeln. Es mausert sich aber zum eindringlichen umweltpolitischen Appell, sobald das Thema der Zerstörung des Planeten durch den Menschen zunehmend auf den Plan tritt. Neu ist das nicht. Doch der Fokus auf das Mensch-Vogel-Verhältnis macht die Verheerungen (neo-)extraktivistischer Wirtschaftslogik besonders anschaulich – ohne dass das Wissen um die deprimierenden gesamtgesellschaftlichen Entwicklungstendenzen die Faszination der Birder zu sehr beeinträchtigt.“ Critic.de
„Da hinter dem Film das Regieduo Michael Loeken und Ulrike Franke steht, das mit ´Losers And Winners´, ´Göttliche Lage´ und ´We Are All Detroit´ dokumentarische Glanztaten schuf, ist auch dieses Mal gewährleistet, dass der Blick über den unmittelbaren Tellerrand des Themas hinausgeht… Wer sich fürs Thema interessiert, wird aber wohl kaum etwas Besseres im Kino erwarten dürfen.“ Kölner Stadt-Anzeiger
„Dass die Bilder nicht spektakulär, sondern in der Regel ganz okay sind, tut der Dokumentation, die im Kern von Wandel, Schönheit und dem Tod handelt, nur gut. Denn so zeigen Ulrike Franke und Michael Loeken, dass der kleine, nicht zwingend außergewöhnliche Moment bei ihnen im Mittelpunkt steht. Und darum geht es oft auch bei der Vogelbeobachtung.“ FAZ
"Eine lebendige Doku, die den Blick neugierig nach oben richten lässt." choices



