Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
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Di 03.03. 16:45 Uhr Kino 1
(dF) |
Infos
Deutschland 2025
Sprache(OV): deutsch
Regie: Paul Smaczny
Darsteller: Christine Salzmann, Elisabeth Triegel, Ferris, Michael Triegel, Neo Rauch
107 min
FSK 0
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IMDb (english)
Wir erleben, wie Kunst entsteht!
Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch.
Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder.
2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.
Regisseur Paul Smaczny („Die Thomaner“) begleitete den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes.
Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.
"Der Film ist weit mehr als eine Werkdokumentation, er erzählt sehr persönlich das Ringen des Malers Michael Triegel um seinen Altar." MDR Sachsenspiegel
"Der Film ist ein bisschen seine Geschichte, und die des Altars – und noch doch so viel mehr." MDR aktuell
"Auf sehr angenehme Weise ist der Film also beides: meditatives Künstlerporträt und regionaler Kunstkrimi in einem." MDR Kultur
"Fünf Jahrhunderte trennen Lucas Cranach den Älteren vom Leipziger Maler Michael Triegel, ein neuer Dokumentarfilm bringt die beiden in ein überraschendes Gespräch miteinander über Religion, Kunst und den Naumburger Marienaltar." MDR Sachsenradio
"Nicht forte, sondern piano und pianissimo. Die Bilder gleiten zueinander. Naumburg, Italien, das Atelier in der Baumwollspinnerei. Die Kamera steht und sieht zu. Das Bild nimmt Form und Farbe an. Triegel malt, denkt, redet. Über Schönheit. Über Ängste. Über die Arbeit. Alles fließt zusammen." LVZ
"Äußerst sehenswert – auch für Kunstbanaus*innen." Stadtkind Hannover
"Ein faszinierendes Künstlerporträt, das den Malprozess Michael Triegels brillant transparent macht. Paul Smacznys zurückhaltende Regie lässt Triegels Arbeit atmen." Film-rezensionen.de
"Regisseur Paul Smaczny erhält einen ungewöhnlich nahen Zugang zu Michael Triegel. Der Maler öffnet sein Atelier und spricht offen über seine künstlerischen Entscheidungen, seinen Glauben und sein Verständnis von Tradition.
Der Film wird so zu mehr als einer Werkdokumentation. Er zeichnet ein präzises Künstlerporträt und verhandelt grundlegende Fragen: Wie lässt sich alte Meisterschaft heute fortschreiben? Wo liegen die Grenzen zwischen Bewahrung und Erneuerung?" Kino.de
"... erweist sich als spannende kunsthistorische Stippvisite durch fünfhundert Jahre Kunstgeschichte – einfach anschauen!" Kompass
"Man kommt in seinem Film „Triegel trifft Cranach“ nicht nur dem Maler sehr nahe, der sich auch ausführlich äußert. Man lernt auch die Details seiner Praxis sehr anschaulich kennen und sieht unter anderem wie er die Gottesmutter Maria nach dem Bild seiner eigenen Tochter malt.
So ist das eine sehr spannende Erfahrung, mit einer ernüchternden bürokratischen Pointe zum
Abschluss." Tip Berlin




