Materia Prima – New Energy. Old Powers?
Filmgespräch am 26.10. um 19:00 Uhr
Der Regisseur Jens Schanze ist anwesend.
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Mo 26.10. 19:00 Uhr Kino 1
(OmU) |
Infos
Deutschland 2026
Sprache(OV): spanisch
Regie: Jens Schanze
Drehbuch: Jens Schanze
90 min
FSK 0
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IMDb (english)
Berliner Kinostart
Jeder Rohstoff ist der Beginn einer Geschichte.
Lithium ist unverzichtbar für die Energiewende. An keinem Ort der Welt gibt es mehr von dem begehrten Metall als im Hochland Boliviens.
Ohne Lithium würde kein Stromspeicher, kein Rechenzentrum, kein Elektroauto und kein Smartphone funktionieren.
Die Europäer wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer wollen ihn, um die Armut zu bekämpfen.
Während die bolivianische Regierung mit Unternehmen aus aller Welt verhandelt, mobilisieren sich in ländlichen Gebieten zivilgesellschaftliche Gruppen, die hauptsächlich von Frauen organisiert werden.
Der Film bietet einen seltenen Einblick in die Strategie der Europäer, sich das dringend benötigte Material zu sichern. Er macht die gegensätzlichen Interessen bezüglich des Rohstoffabbaus und der Industrialisierung in einem Land des sogenannten globalen Südens sichtbar.
Die Gegenwart wird von 500 Jahren Kolonialgeschichte überschattet. Texte aus der Chronik eines indigenen Zeitzeugen des 16. Jahrhunderts verändern den Blick auf die heutige Welt und werfen die Frage auf:
Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?
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„Bolivien wird das Saudi-Arabien Lateinamerikas sein.“ – Evo Morales, ehemaliger Präsident Boliviens
Silber, Zinn, Zink, Blei, Kupfer, Erdgas: Jahrhundertelang floss Boliviens Reichtum in andere Länder. Doch inzwischen sind die Vorkommen erschöpft und die Infrastruktur bröckelt. Wird der Lithiumbedarf der Industrieländer dem Land helfen oder wiederholt sich die Geschichte?
Plot: Huge lithium deposits in Bolivia are raising global interest. Negotiations on raw material extraction begin, 500 years after the start of colonisation. A historic document from the 16th century puts the present into perspective.


