Hiddensee
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Di 08.09. 21:15 Uhr Kino 1
(dF) |
Infos
Deutschland 2026
Regie: Annekatrin Hendel
Drehbuch: Annekatrin Hendel
Darsteller: Barbara Schnitzler, Pauline Knof, Thomas Gens
119 min
FSK 0
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IMDb (english)
Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel.
Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann.
Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
In hypnotisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern verwebt die preisgekrönte Regisseurin Annekatrin Hendel Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt und blickt wie durch ein Brennglas auf Bewegungen, die weit über die legendäre Ostseeinsel hinausreichen.
HIDDENSEE ist ein gleichsam poetisches wie beunruhigendes Kinoerlebnis voller visueller und erzählerischer Kraft.
„Endlich mal ein Film, der die Klischees der Insel weglässt.“
Der Film ist das Porträt einer Insel, auf der nur vermeintlich alles idyllisch, unveränderbar, ewig ist. MDR artour
Das Große im Kleinen sichtbar machen, politische Verwerfungen im Miniaturformat zeigen. Zwei Stunden Hiddensee satt. MDR Sachsenspiegel
Sie schaut dort hin, wo Geschichte persönlich wird und wo sich der Osten so anfühlt, wie sie ihn erlebt und erlebt hat. NDR Das! Rote Sofa
Diese Insel, in Hendels Bilder gesetzt, sie ist zum Singen. Die Zeit
Dass die Berliner Filmemacherin Annekatrin Hendel in ihrem Inselporträt auf das Blau des
Meeres verzichtet und Naturimpressionen und Menschen gefilmt in Schwarz-Weiß (Kamera:
Martin Farkas) zeigt, darf man getrost als Absage an Inselklischees, Idyllisierung und
Inselromantik verstehen. Der Tagesspiegel
Diese Bilder! Die Kameraführung von Martin Farkas ist außergewöhnlich, die Bildausschnitte
sind spektakulär, die Aufnahmen lassen die Schönheit der Insel erstrahlen, dass es eine Wonne
ist. Jungle World
In ihrem neuen, fesselnden Dokumentarfilm „Hiddensee“ spannt die Regisseurin Annekatrin
Hendel den Bogen von der Stummfilmzeit über die subversive Ost-Berliner Subkultur bis in die
Gegenwart – mit Musik von dem Rammstein-Keyboarder Flake, ehemals Feeling B, seltenen
Schwarz-Weiß-Fotografien und Marionetten, die die Toten zum Leben erwecken. Berliner Zeitung
Mit poetischen und zugleich wahrhaftigen Schwarz-Weiß-Bildern bringt der Dokumentarfilm
Hiddensee Urlaubsgefühle auf die Leinwand. Aber er erzählt auch von einem Jahrhundert
deutscher Geschichte, die sich in den Widersprüchen der heute gefährdeten Ostsee-Idylle
spiegelt. Der Freitag
So wird Hiddensee zum Brennglas für ein Jahrhundert deutscher Geschichte und für die immer
wiederkehrende Sehnsucht nach einem Leben jenseits gesellschaftlicher Konventionen.
Fazit: Man möchte sofort nach Hiddensee fahren. Dresdner Morgenpost/ Chemnitzer Morgenpost





