Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden

Ab Donnerstag, dem 5. November

Infos

Deutschland 2026
Sprache(OV): deutsch
Regie: Sandra Prechtel
Drehbuch: N/A
Darsteller: Einar Schleef
93 min

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IMDb (english)

Berliner Kinostart | Nach „Ingeborg Bachmann“ die nächste große deutsche Biografie.

Einar Schleef (1944-2001): Theatermacher und Gesamtkünstler aus der Mitte Deutschlands. Der aus dem Osten floh und im Westen nie ankam. Der das Theater aus dem Wachkoma riss, sich bis zur Selbstzerstörung an der deutsch-deutschen Wirklichkeit abarbeitete und viel zu früh starb.

„Behutsam umgeht Sandra Prechtels Film Verklärung und Vereinnahmung eines Künstlers im 20. Jahrhundert, der den Theaterbetrieb doch bis zum Äußersten trieb. Aus biographischen Schlaglichtern fügt sich das Porträt eines so widerständigen wie verletzlichen Einzelgängers mit enfant-terrible-Ruf und Selbstzerstörungspotenzial.
Erzählt wird vom Theater und den Verdrängungsmechanismen der Nachkriegsgesellschaft sowie – anders als man es kennt – von deutsch-deutscher Wirklichkeit.“ – Berlinale Forum, 2026

Der Film feierte seine Weltpremiere im Forum der diesjährigen Berlinale, gewann den Publikumspreis Dokumentarfilm beim 23. NFF – Neisse Nysa Nisa Film Festival und den CLIO Preis 2026 (Bester historischer Film des Jahres).

"Einar Schleef! Wieso dauerte es eigentlich 25 Jahre, bis sich das Kino seiner erinnert? [...] In Sandra Prechtels dokumentarischer Annäherung an diesen faszinierend multidimensionalen Künstler: EINAR SCHLEEF – ICH HABE KEIN DEUTSCHLAND GEFUNDEN [...]... "

"Dem Regisseur, Autor und Multikünstler Einar Schleef setzt die Dokumentarfilmerin Sandra Prechtel in „Einar Schleef - Ich habe kein Deutschland gefunden“ ein Denkmal. [...] Sandra Prechtel hat erstaunliches und vor allem weitgehend unbekanntes... "

"Sandra Prechtel hat aus historischem Bildmaterial eine Dokumentation über Einar Schleef komponiert, die weit über sich hinausweist. [...] Ihr ist ein hochinteressantes, facettenreiches Porträt eines Theaterschaffenden gelungen, der auch an den... "

"Sandra Prechtel portraitiert den Regisseur Einar Schleef, 25 Jahre nach seinem frühen Tod im Juli 2001, lässt ihn selbst sprechen, stotternd und schonungslos. Ihr Film besteht ausschließlich aus Archivmaterial: Eine Collage aus Interviews,... "

"Es ist ein Gebirge, das er [Schleef] hinterlassen hat. Sandra Prechtel hat es durchwandert." - Berliner Zeitung, Ulrich Seidler


Plot: The revolutionary director Einar Schleef challenged conventions with his daring theater that shook audiences in a divided Germany. Archival materials reveal a radical artist who declared himself pure creative force.