Das Mädchen mit den goldenen Händen

Vorstellungen vom 24.02.2022 bis zum 04.04.2022.

Infos

Deutschland 2021
Sprache(OF): deutsch
Regie: Katharina M. Schubert
Drehbuch: Katharina M. Schubert
Darsteller: Christian Koerner, Corinna Harfouch, Gabriela Maria Schmeide, Imogen Kogge, Jörg Schüttauf, Ulrike Krumbiegel
107 min
FSK 12

IMDb (english)

"Die Theater- und Kinoschauspielerin Katharina Marie Schubert debütiert als Regisseurin und Autorin.
Ihr Langdebüt ist ein stilles Drama zur Jahrtausendwende in der ehemaligen DDR, in der ein altes Kinderheim verkauft werden soll, die dort aufgewachsene Gudrun es aber bewahren will.
Das steht sinnbildlich für den Konflikt des Alten mit dem Neuen und der ständigen Veränderung, die das Leben nun mal bestimmt." programmkino.de

Ein kleines ostdeutsches Provinzstädtchen im Jahr 1999 kurz vor dem Millennium-Wechsel.
Die Menschen haben schon viele Umbrüche hinter sich, weitere stehen bevor.

Gudrun feiert heute ihren 60. Geburtstag, in einem alten, verfallenen Herrenhaus, das zu DDR-Zeiten als Kinderheim genutzt wurde, in dem auch sie selber aufgewachsen ist. Eine schwierige Geschichte zwischen Wehmut und Nostalgie.
Zur Geburtstagsfeier reist auch Gudruns Tochter Lara aus Berlin an. Sie ist mit dem Stiefvater aufgewachsen, über ihren leiblichen Vater wollte die Mutter nie sprechen, entsprechend angespannt ist das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter.
Ausgerechnet während der Feier erfährt Gudrun, dass das ehemalige Kinderheim an finanzkräftige Investoren verkauft werden soll, die es zum Hotel ausbauen wollen: Eine wirtschaftliche Perspektive für die strukturarme Region oder Ausverkauf der eigenen Geschichte? Über diese Frage scheiden sich die Geister im Ort.

Während Gudrun in den nächsten Tagen alles daran setzt, das Kinderheim als Gemeinde- und Begegnungszentrum für alle Bewohner zu erhalten, macht sich ihre Tochter Lara auf die Suche nach ihrem Vater und einer Erklärung für die unnachgiebige Härte ihrer Mutter.

"Katharina Marie Schubert feiert mit ihrem präzise beobachteten und überzeugend gespielten Drama ein gelungenes Langfilmdebüt" filmstart.de