Berlin Excelsior

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Deutschland 2017
Regie: Andre Krummel, Erik Lemke
87 min

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Berliner Kinostart

Früher war der anonyme Stahlbetonbau des Berliner Exclesior das größte Wohn- und Geschäftshaus der Stadt, heute ist es für viele seiner Bewohner nur noch eine Zwischenstation auf dem Weg nach oben.
In ihrem Dokumentarfilm "Berlin Excelsior" haben der Regisseur Erik Lemke und sein Co-Drehbuchautor und Kameramann André Krummel Bewohner des Hauses aufgesucht und mit ihnen gesprochen über das, was ihr Leben jetzt gerade in diesem Moment ausmacht und was sie sich erhoffen und erwünschen.

"Berlin Excelsior widersetzt sich den gängigen Markern des Dokumentarfilms. Weder kommt der Dokumentierende zum Vorschein, noch werden Fragen gestellt, noch hören sich die Personen so an, als hätte man sie eben mit weggeschnittenen Fragen zum Reden gebracht.
Überhaupt sprechen sie nicht mit, nicht zu uns, scheinen am Dokumentationsunternehmen nicht aktiv teilzunehmen; der Film hält die Illusion eines in sich geschlossenen Systems aufrecht; die Illusion, dass wir unbeobachtet beobachten können, dass sich die Wirklichkeit uns entgegenstreckt, ohne dass unser Blick auf sie einwirkt.
Es ist aber nicht nur die Unsichtbarkeit des Dokumentierenden, die den Eindruck erweckt, dass wir in ein Leben lugen, das keine Notiz davon nimmt. André Kummels Kamera hat die Gabe, sich in Situationen wiederzufinden, die so intim sind, dass kaum vorstellbar ist, dass der Blick der Kamera sie nicht entstellt." critic.de