Ballade von der weißen Kuh (Ghasideh gave sefid)

Vorstellung

Ab Do, 17.02.
 

Infos

Frankreich, Iran, Islamische Republik 2020
Sprache(OF): farsi
Regie: Behtash Sanaeeha, Maryam Moghadam
Drehbuch: Behtash Sanaeeha, Maryam Moghadam, Mehrdad Kouroshniya
Darsteller: Alireza Sani Far, Maryam Moghadam, Pouria Rahimi Sam
105 min
FSK 12

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IMDb (english)

Neues iranisches Kino

Ihrer kleinen Tochter erzählt Mina, dass der Papa weit weg wäre. In Wirklichkeit wurde er hingerichtet.
Ein Jahr nach seinem Tod erfährt Mina, dass ihr Mann unschuldig war. Die Behörden stellen ihr eine finanzielle Entschädigung in Aussicht, doch Mina nimmt den Kampf gegen ein menschenverachtendes System auf und fordert mehr als nur materielle Wiedergutmachung.
Eines Tages begegnet Mina einem Freund ihres Mannes, der eine alte Schuld begleichen will. Mina lässt ihn in ihr Leben, ohne sein Geheimnis zu kennen.

Der Berlinale-Wettbewerbsfilm erzählt eindringlich und in meisterlichen Bildkompositionen von den Folgen eines fatalen Justizirrtums.
Mit großer Intensität und starkem Spiel beeindruckt Regisseurin Maryam Moghaddam als Mina, die mutig ihren Weg geht und die Frage nach moralischer und gesellschaftlicher Schuld aufwirft.

„Ballade von der weißen Kuh“ ist großes iranisches Kino, das tief berührt.

"Ein starker, zur Diskussion anregender Film, der lange nachwirkt." programmkino.de


Plot: Mina's life is turned upside down when she learns that her husband Babak was wrongly accused of the crime for which he was executed. The bureaucracy apologizes for the miscarriage of justice and holds out the prospect of financial compensation. As an act of self-respect and for the sake of her deaf daughter, Mina takes up the fight against an apparatus marked by cynicism; she demands an apology. Just as money is running out and she loses her flat, a stranger named Reza shows up. He claims to have owed Babak a debt that he now wants to settle.