Anarcho-Shorts

Filmgespräch
am 24.11. um 19:00 Uhr

Das Programm wird vom Programmkoordinator Dominik Streib vorgestellt.
Proctocorba (© go East Festival)

Vorstellung

Ab Di, 24.11.
 

Infos

Frankreich, Polen, Russland, Tschechische Republik, Ungarn, Ukraine, Slowakei
70 min

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Nachspiel GO EAST - Festival des mittel- und osteuropäischen Films

Die Anarcho-Shorts sind zurück: kurz und unangepasst, inhaltlich wie formal radikal.

Das Programm erforscht diesmal den urbanen Raum, manch ein Film lässt gar Moskau auf dem Kopf stehen. Auch populäre Genres werden aufs Korn genommen: So hat ein Superheld zunehmend das Problem, dass sich die Menschen aus Spaß vom Hochhaus werfen, da sie von ihm gerettet werden wollen, zudem gibt es einen experimentellen Ausflug in den Horrorfilm in drei Episoden.
Sieben Filme, die gleichermaßen herausfordern.

DEEP LOVE
KOHANNIA
Ukraine 2019
13 min, DCP, Farbe / ohne Dialog
Regie: Mykyta Lyskov

THE HYMNS OF MUSCOVY
GIMNY MOSKOVII
Russland 2018
14 min, DCP, Farbe / ohne Dialog
Regie: Dimitri Venkov

PROTOCORBA
Russland 2019
7 min, DCP, Farbe / eng Original
Regie: Kirill Khachaturov

THE RAIN
DESZCZ
Polen 2019
5 min, DCP, Farbe / ohne Dialog
Regie: Piotr Milczarek

SH_T HAPPENS
Tschechien, Slowakai, Frankreich 2019
13 min, DCP, Farbe / ohne Dialog
Regie: Michaela Mihalyi, David Štumpf

THE PHILOSOPHY OF HORROR
EVENTI
Ungarn 2019
23 min, DCP, Farbe / ohne Dialog
Regie: Bori Máté, Péter Lichter

TROYA
Ukraine 2019
8 min, DCP, Farbe / OmeU
Regie: Gordon von Steiner

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Jährlich verwandelt goEast die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden in einen der international wichtigsten Schauplätze für das Kino aus Mittel- und Osteuropa. Dabei adressieren die über 110 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, die sich über sieben Festivaltage und mindestens ebenso viele Sektionen verteilen, Fachbesucher*innen und heimisches Kinopublikum gleichermaßen.

goEast hat sich als Projekt des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums der Aufgabe verschrieben, „tief im Westen" die Vielfalt und den Reichtum des mittel- und osteuropäischen Kinos stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken – denn im regulären Kinobetrieb sind mittel- und osteuropäische Filme trotz großer Achtungserfolge auf internationalen Festivals unterrepräsentiert.