Das kurze Leben des Jose Antonio Gutierrez

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Vorstellungen vom 07.12.2006 bis zum 16.05.2007.

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Nominierung Deutscher Filmpreis 2007

José Antonio Gutierrez war einer von 300.000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerikanischer Seite, der in diesem Krieg im Gefecht gefallen ist. Gekämpft hat er als sogenannter Greencard-Soldier - einer von etwa 32.000, die in der US- Armee für ein fremdes Vaterland kämpfen.

Der Film erzählt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes aus Guatemala, das sich auf die weite Reise immer nordwärts machte – voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft – und schliesslich weitab von seiner Heimat als amerikanischer Held gestorben ist.

Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf José Antonios Odyssee – von Guatemala über Mexiko in die USA.

Die Erzähler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben:

seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton.

Die Erzähler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtäglich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im Gepäck, als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, für ein kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie für immer den Rücken zu kehren. José Antonio Gutierrez Geschichte ist nicht die eines Abenteuers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu überleben – auf beiden Seiten dieser Welt.

...It was believed that he was shot from a fellow marine. And I wasn’t sure about that, I was like, you know, how could that happen, nobody else was back there, in that area, where they were sweeping through. And a lot of them were asking, what’s the story on Guti, what’s going on, have you heard anything? Probably one of the hardest things I had to do was lie to them and tell them I hadn’t heard anything yet. We don’t know yet, I’ll find out when the word comes down. So that way we could keep everybody’s head in the game and push forward. It has to be one of the hardest things, even harder than losing a Marine to enemy-fire. Just because we know that it came from a fellow Marine. You know that something went wrong, there was a lack of communication, and that it could have been avoided. That’s the hardest thing about a Marine dying from friendly fire...

Marc Montez

Platoon Sergeant / Zugführer

D/CH 2006, 90 Min. OmU, B+R: Heidi Specogna, Sprecherin: Eva Mattes