Beuys

Vorstellungen vom 01.01.2010 bis zum 06.09.2017.

Infos

Deutschland 2017
Sprachen(OF): deutsch, englisch
Regie: Andres Veiel
Drehbuch: Andres Veiel
Darsteller: Caroline Tisdall, Franz von der Grinten, Joseph Beuys, Rhea Thönges-Stringaris
107 min

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IMDb (english)

Die erste Kino-Dokumentation über den großen Aktionskünstler und Kunsttheoretiker - mitreissend!

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war.
Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht.
Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte.
BEUYS ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

»Vielleicht war das Leben von Beuys sein größtes Kunstwerk – das ist es, was Andres Veiels Film zu einem solchen Vergnügen macht!« SCREEN DAILY

»Gehaltvolle, handwerklich herausragend umgesetzte und immer wieder auch unterhaltsame Annäherung an den Jahrhundertkünstler. Veiel beleuchtet Beuys facettenreich und mit Hilfe einer Fülle an spannenden Archivaufnahmen und raren Bildern, viele davon bisher unveröffentlicht.« programmkino.de

»Ein ästhetisch avancierter, formvollendet montierter, mitreißender Film.« CICERO

»Beuys ist 30 Jahre nach seinem Tod aktueller denn je.« ZDF ASPEKTE

»Eine kraftvolle, behutsame Annäherung an den Menschen Beuys, seine Kunst und Ideenwelt ... Das Hauptverdienst von Andres Veiels schillerndem Werk dürfte sein, dass man nach dem Film erkennt: So einer wie Joseph Beuys fehlt.« SÜDWESTPRESSE

»Andres Veiels faszinierender Film zieht seine stilistischen Mittel aus der rastlosen Kreativität seines Protagonisten. Vielleicht war das Leben von Beuys selbst sein größtes Kunstwerk – das ist es, was Veiels fein gesponnenen, klugen Film zu einem solchen Vergnügen macht.« SCREEN DAILY

»Kein klassisches Porträt, kein Frage-und-Antwort-Spiel, vielmehr selbst ein Kunstwerk, eine Collage, furios montiert. Man meint Beuys zu begreifen – und freut sich, wenn er provokant fragt: Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?« MORGENWEB