Amador und Marcelas Rosen

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Vorstellungen vom 21.06.2012 bis zum 18.07.2012.

Infos

poetisches Alltagsmärchen von Fernando León de Aranoa ("Montags in der Sonne")

"Fernando León de Aranoa beschäftigt sich in seinen Filmen mit Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen.
In „Montags in der Sonne“ waren dies Arbeitslose, in „Princesas“ Prostituierte. In „Amador und Marcelas Rosen“ richtet der Regisseur seinen Blick auf Immigranten, für die jeder Tag ein Überlebenskampf und eine Zukunftsperspektive nicht in Sicht ist.
Die junge Bolivianerin Marcela und ihr Freund Nelson leben vom Blumenverkauf. Als ihr Kühlschrank kaputt geht, in dem sie die Blumen frisch halten, müssen sie dringend Geld auftreiben. Marcella ergattert einen Job als Pflegerin, und ihre Lage scheint sich zu entspannen, zumal sie in dem knorrigen Amador einen Seelenverwandten zu erkennen glaubt.
Doch die Freundschaft währt nur kurz. Amador stirbt, und Marcela muss das verheimlichen. Sie braucht das Geld, das sie mit der Pflege verdient....

Der Film ist auch ein Genre-Puzzle. Er startet als Sozialdrama, wandelt sich zum lyrischen Kunstfilm, nimmt Züge einer Komödie an und enthält Elemente eines religiösen Erlösungsdramas. Das mag befremdlich wirken, weil eine einheitliche Tonlage fehlt. Aber León de Aranoa will so wohl zum Ausdruck bringen, dass im Leben wie im Film nicht alles zusammenpasst, und Elend, Groteske und Schönheit unvermittelt nebeneinander stehen.
Magaly Solier spielt Marcelas stille Verzweiflung mit sparsamen Gesten wirkungsvoll aus .... Ganz stark ist Celso Bugallo als Amador. Nur wenige Tote wirken so lebendig wie er." programmkino.de

"Ein melancholischer Film, fast ein philosophischer. Das alte Thema Leben und Tod, das im Westen viel problematischer gesehen wird als in anderen Regionen der Welt, wird auf eine sensible Weise behandelt." programmkino.de

"Ein filmisches Gedicht" Kulturmagazin

"Bitter-zartes Drama, das einfühlsam, aber ungeschönt hart von der stillen Emanzipation einer Frau und den komplizierten Facetten ihres Daseins erzählt. Hinter der spröden Schale des Dramas verbirgt sich ein Film voller verschmitzter Lakonie und mystischer Poesie. - Sehenswert." film-dienst

"Eine perfekte Mischung aus schwarzem Humor und Lyrik" Variety

"eine herausragende Sinfonie aus Alltagspoesie, feinem tröstenden Humor und melancholischem Grundton."movieworlds.com

"Eine wunderbare spanische Filmperle." meinkino

Spanien 2010, 110min, FSK: 6, B+R: Fernando León de Aranoa, mit: Magaly Solier, Pietro Sibille, Celso Bugallo, Fanny de Castro