We wept without Tears

Vorstellung

Mi, 09.11. 19:00 Uhr Kino 1
OmU, Originalversion  

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Israel 2022
Regie: Gideon Greif, Itai Lev
72 min

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Israel.Dok

Im September 1993 kehrten sechs der letzten jüdischen Überlebenden der sogenannten „Sonderkommandos“ nach Auschwitz-Birkenau zurück. Dort sprachen sie über die grausame Arbeit, zu der die Deutschen sie im Zweiten Weltkrieg zwangen: die Beseitigung der Holocaust-Opfer.
Nun, fast 30 Jahre später, haben der israelische Holocaust-Historiker Gideon Greif und Regisseur Itai Lev diese wichtigen Zeitzeugenaussagen zu einem Dokumentarfilm verarbeitet.

„Sonderkommandos" waren Gruppen von überwiegend jüdischen Häftlingen in Vernichtungslagern, die unter Androhung der Todesstrafe gezwungen wurden, die menschlichen Überreste der Opfer der Gaskammern zu beseitigen.
In dem Dokumentarfilm sieht man die betagten Männer, die nach dem Krieg alle nach Israel auswanderten, am Ort ihrer Leiden. Vor den Ruinen der Gaskammern in Birkenau erzählen sie von ihren Traumata: von den Opfern und wie sie ihre Gefühle ausschalten mussten, um zu überleben. Sie sprechen auch über den gescheiterten Aufstand des Sonderkommandos im Krematorium III/IV.

Das gleichnamige Buch von Gideon Greif wird durch diesen Dokumentarfilm ergänzt und gibt sechs von nur etwa 70 Überlebenden der Sonderkommandos ein Gesicht und eine Stimme.